budapest reiseguide – alles, was du für deinen kurztrip wissen musst

Szia! Aus Budapest! ✨
Da wir ein paar Tage in Budapest verbracht haben, dachte ich, es wäre mal wieder Zeit für einen kleinen Reise-Guide. Was muss man gesehen haben? Wo gibt es das beste Essen? Und sowieso – wie ist Budapest so?
Das ganze versuche ich in den nächsten Zeilen in den Angriff zu nehmen.

Geld: 

In Ungarn gibt es keinen Euro. Hier bezahlst du mit Forint. 1 Euro sind ungefähr 320 Forint (HUF). Glücklicherweise gibt es überall Bankautomaten. Du musst vorher also kein Geld wechseln, sondern kannst das Vorort erledigen und dir dadurch Geld sparen. Achte hierbei darauf beim Abheben auf „ohne garantierten Währungskurs“ zu drücken, da so der reguläre Umwechselkurs zustande kommt und nicht der von den Banken in Budapest gewählte.

Essen:

Traditionelles Essen:

Wie überall gibt es ein paar Dinge, die traditionell probiert werden müssen.

Kürtőskalács (ungarischen Baumkuchen):

Wenn du in Budapest bist, solltest du unbedingt Kürtőskalács (ungarischen Baumkuchen) probieren! Ein süßer Teig, der mit Zucker bestreut um einen Holzzylinder gewickelt wird, yummy!

Lángos – Brotfladen aus Kartoffelteig:

Wie haben wir uns gefreut, als wir erfahren haben, dass es in Budapest viel Lángos gibt! Wir kannten Lángos zuvor nur von Festivals oder Festen, aber umso schöner dies dann „Original“ probieren zu können. Statt Döner, Pizza und Burger gibt es in Budapest nämlich hauptsächlich Lángos. Der flache Brotfladen aus Kartoffelteig wird frittiert und meist mit viel Knoblauch, Sauerrahm oder Käse gegessen. Leider stimmt die im Reiseführer gefunden Info, ein Lángos würde ca. 1,10€ kosten nicht ganz. Wir haben im Schnitt 2-5€ für einen Lángos gezahlt (wohl gemerkt jedoch in der Touristengegend).

Túró Rudi – Schokoriegel:

Ein Überbleibsel aus den Zeiten des Kommunismus ist Túró Rudi. Ein ungarischer Schokoriegel und beliebte Spezialität bei Einheimischen.

Cafés & Restaurants:

Blue Bird Café:

Mir wurde dieses Café hier empfohlen, da es dort leckerste Sushi Pancakes gibt. Wir hatten dazu noch Burger und Quesadillas – yuuuummy! Lustigerweise ist das Café Gleichheit eine Karaoke Bar. Wir saßen am Ende 3 Stundek da – die Atmosphäre, das Essen (und auch das Bier) konnten uns voll voll und ganz überzeugen!
Am letzten Tag mussten wir einfach nochmal hin, weil es so schön war.

Mr. Funk:

Milchshakeheaven! ? Falls ihr auf der Suche nach riesigen Milchshakes mit viel süßem drum herum seid, werdet ihr hier sicher fündig.

Retro Lángos bufé:

Ein kleiner Imbiss am Straßenrand – zuerst etwas unscheinbar, aber definitiv ein weiterer Geheimtipp! Um sein Lángos zu bekommen steht man hier zwar eine Weile an, aber es lohnt sich. Ich habe meinen Lángos gar nicht geschafft, weil er so fertig war. Aber dafür eben auch sehr lecker.

Sehenswürdigkeiten:

In Budapest ist es zum Glück ganz einfach – die meisten Sehenswürdigkeiten sind an einem Fleck und alle liegen ziemlich im Zentrum der Stadt. Dadurch ist es total einfach von A nach B zu kommen. Wir haben zu jeder Sehenswürdigkeit ca. 15 Minuten gebraucht (die meisten lagen um die Station „Astoria“ rum). Ich berichte hier nur von speziellen Highlights, die es mir besonders angetan haben. Es gibt aber noch viel mehr zu sehen wie z.B. die Burg von Budapest, die Elisabeth Brücke etc.
Ihr seht dies aber auch alles, wenn ihr zum Labyrinth oder zum Berg hochwollt.

Széchenyi thermal bath:

Dieses Bad ist ein Heilbad mitten im Herzen Budapests. Durch das Ausmaß ist es wohl der größte Heilbad ganz Europas. Es besteht aus drei Teilen: Heilbad, Schwimmbad und Tagesklinik. Der Eintritt kostet ca. 19 Euro.


Im ersten Moment waren wir etwas enttäuscht, da wir uns mehr unter einem „Heilbad“ vorgestellt haben als ein paar Becken mit warmen Wasser. Wenn ihr euch drauf einlasst und den Umfang des Gebäudes richtig wahrnehmt, dann lohnt sich das Ganze vollkommen. Wir hatten leider etwas Pech, da es extrem überfüllt war.
Und bei 35 Grad Außentemperatur hat man sicherlich nicht das gleiche Feeling im Wasser zu liegen wie bei 2 Grad im Winter.
Tipp: Bucht euer Ticket über getyourguide – dadurch bekommt ihr eine private Umkleide und spart zudem noch etwas Geld.

Labyrinth:

Auch wenn ich oft gelesen hab, dass das Labyrinth sich nicht lohnen würde, für mich hat es sich gelohnt. Ihr seid in einer Höhle unter der Erde, es ist dunkel und aus den Gängen kommt unheimliche Musik. Ab und zu begegnet Ihr Wachsfigur oder Steinen (keine Ahnung in welchem Zusammenhang das alles steht, aber sie waren da).
Was mich am meisten beeindruckt hat, neben der Höhle an sich, war ein dunkler Gang im Labyrinth, wo man nur auf sich selbst und seine Sinne angewiesen war – ohne auch nur ein Funken Licht. Und ja, tbh reingetraut hab ich mich nicht, aber der Gedanke und die Faszination lässt mich bis jetzt nicht los. Der Eintritt kostet 8€.

Berg: Anfangs war ich ja nicht gerade begeistert. Da hoch? Never. Aber es hat sich als gar nicht so schlimm rausgestellt. Dafür allerdings als umso schöner!
Von Etappe zu Etappe war der Ausblick schöner bis man schlussendlich oben ankam und dir ganze Stadt betrachten konnte. Definitiv eines meiner Highlights.

Feiern in Budapest:

In Budapest feiern zu gehen ist einfach. Jeden Tag ist was los – egal, welchen Wochentag man hat. Ich kann euch leider keine konkrete Beispiele nennen, aber geht einfach los in eine Bar und das eine wird zum anderen führen – das versichere ich euch!
Besonders junge Menschen kommen hier auf ihre Kosten und können zu einem erschwinglichem Preis feiern bis zum geht nicht mehr.

Fazit:

Budapest – du hast mein Herz. ?
Ich war selten so schnell so begeistert von einer Stadt und habe mich so schnell wohl gefühlt. Die Altbauten sind wunderschön, die Menschen sehr nett und die Stimmung, egal wo man sich befindet, fantastisch.
Das war sicher nicht mein letztes Mal in Budapest. Ich kann jedem nur empfehlen sich diese Stadt mal anzuschauen, es lohnt sich.

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