ich bin nicht wie du – weshalb es nicht schlimm ist schüchtern zu sein

Nur ein kleiner Input – gegen Vorurteile und für mehr Verständnis. Ich bin anfangs schüchtern und zurück haltend und hatte lange Zeit damit sehr zu kämpfen. Mittlerweile habe ich es akzeptiert und sehe sogar Stärken darin, genau so wie, wenn man extrovertiert ist. 

Leben und leben lassen und zudem: Akzeptieren und respektieren. 

Ich guck weg. Nicht, weil ich dich nicht mag. Aber vielleicht erwiderst du meinen Blick ja nicht. Ein Händedruck, eine Umarmung? 

Ich sag lieber nichts. Bin still. Ich habe meine Leute und genieße deren Nähe. Ich liebe neue Bekanntschaften. Aber ich guck weg. Nicht, weil ich dich nicht mag. Aber vielleicht erwiderst du meinem Blick ja nicht. 

“Du wirkst so arrogant” – ein Satz, den ich schon oft zu hören bekommen habe. Doch dahinter steckt etwas anderes. Ich bin schüchtern. Und das ist okay so. Aber die meisten verwechseln das mit Arroganz. Weil ich eben nicht in den Raum komme und rede, lache, mein Herz ausschütte. Weil ich eben nicht wie du bin. Und das ist vollkommen okay so. Sogar gut. Weil wir alle einzigartig sind. 

Ich guck weg. Nicht, weil ich dich nicht mag. Nicht, weil ich mich für etwas besseres halte. Aber vielleicht erwiederst du meinen Blick ja nicht. 

Vielleicht sollten wir aufhören mit Vorurteilen und ersten Eindrücken. Mit Vorwürfen ohne dass wir Menschen kennen. 

Vielleicht sollten wir alle offener werden, im Denken. Denn du musst nicht offen sein. Du bist okay so, wie du eben bist. 

Menschen, extrovertiert. Reden, sind sofort dabei – gehören dazu. Menschen, introvertiert. Sind still – anfangs, sind später dabei. Öffnen sich, wenn es für sie der richtige Zeitpunkt ist. 

Ich bin nicht wie du. Und das ist okay so. Sogar gut. 

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