social media detox – was ich aus ein paar tagen gelernt habe

Die letzten Wochen habe ich mich an ein kleines Experiment gewagt: Social Media detox. Aber nicht die harte Version, wo ich alles gelöscht habe, sondern eine, in der ich bewusst nicht auf Instagram gegangen bin und durchweg reflektiert habe. Was macht Social Media und insbesondere Instagram eigentlich mit mir? Und wie abhängig bin ich, obwohl ich das vorher niemals in Erwägung gezogen habe? 

Aber starten wir von vorne. 

Ich nutze Instagram seitdem ich 13 bin. Die anderen Social Media Plattformen vernachlässige ich jetzt bewusst komplett, weil ich diese einfach zu wenig benutze, um einen Unterschied wahrnehmen zu können. 

Und dann, so von heute auf morgen, habe ich mir vorgenommen eine Pause zu machen. Erstmal nichts weiter zu posten und die App „links liegen zu lassen“. 

Mein persönliches Empfinden hat sich dadurch sehr verändert. Was mir alleine nach 5 Tageb auffällt:

  • Ich gehe früher schlafen und bin dadurch sehr erholt. Vielleicht, weil ich abends nicht durch Instagram scrolle? Ich weiß es nicht genau, aber das ist mir direkt aufgefallen. 
  • Ich habe so viel Zeit gerade. Unglaublich wie oft ich zum Handy greife, es öffne und wieder schließe – eben weil kein Instagram mehr drauf ist. Genau das bringt mich auch zum nächsten Punkt…
  • … Ich bin, wie bestimmt ganz, ganz viele andere auch, stark von Instagram abhängig. Denn so oft wie ich nach meinem Handy greife, um etwas auf Instagram nachzuschauen oder schlichtweg “nur durch zu scrollen” – sehr  erschreckend. 
  • Irgendwie mache ich schon eine Menge für Instagram. Essen besonders hübsch anrichten, die Blümchen hier und die Lichterkette da. Und, wenn ich so darüber nachdenke, mag ich es eigentlich mehr wenn alles hübsch gemacht und dekoriert ist. Klar – das geht natürlich auch ohne Instagram und Co., aber mit hat man dann doch eine zusätzliche Inspiration und Motivation.

Das sind meine kleine Lektionen aus einigen Tagen (!) ohne Instagram. Wie wohl Monate oder Jahre aussehen würden? 

Doch so weit wird es nicht kommen, denn irgendwie liebe ich es auch Bilder zu posten, Texte zu schreiben und alles was dazu gehört. Trotzdem: Interessant war es für mich zu sehen wie sehr ich von Instagram abhängig bin und ich würde behaupten, dass es vielen so geht. Also probiert es doch einfach mal selbst aus und schaut wie sich euer Leben dadurch verändert. 

Was ich für die Zukunft mitnehme? Instagram bewusster zu konsumieren. Den Druck etwas rauszunehmen und dafür wieder mehr Spaß an allem haben. 

Instagram is not real life.

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