die erste eigene wohnung: an was muss ich alles denken? tipps für organisationen und dem wohnungswahnsinn in berlin

*unbezahlte werbung, da markennennung

Ich habe eine eigene Wohnung, das habt ihr vielleicht schon mitbekommen (gibt bei mir nämlich kaum ein anderes Thema im Moment, weil ich so aufgeregt bin hehehehe ?). 

Das stellt einen natürlich vor einige Herausforderungen – Strom, Internet und wie zur Hölle bekomme ich überhaupt eine Wohnung bei dem Wahnsinn hier in Berlin? 

Den Fragen versuche ich mal auf den Grund zu gehen. 

Also fangen wir mit dem wichtigsten an: Wie finde ich eine Wohnung?

Vielleicht kennt ihr es, man durchsucht stundenlang das Internet und hat dann eine Wohnungsbesichtigung – mit 200 anderen Leuten. Das ist ein Horror-Szenario, das ich wirklich schon von einigen gehört habe. Klar, kann das mal klappen, aber schwierig ist es alle mal. Für den Fall könnt ihr euch vorbereiten, um zumindest eine gute Chance zu haben. Also:

Sucht euch vorher Unterlagen zusammen! Schufa, Gehaltsnachweis und was sonst noch vom Mieter verlangt wird. Damit seit ihr auf der sicheren Seite und habt einen kleinen Bonus, wenn ihr die Sachen schnell einreicht. Alleine das kann in einigen Fällen schon entscheidend sein.

Was ich mit meinem Freund gemacht habe und was ich wirklich jedem nur and Herz legen kann: 

Meldet euch bei einer Genossenschaft an.

Dort findet ihr günstigere Wohnung und habt auch als Studenten und Azubis eine Chance, denn da geht es meist nicht nach beruflichem Status. Wir mussten gewisse Anteile kaufen, um eine Wohnung zu mieten. Wenn ihr euch dazu entscheidet dort auszuziehen und nicht mehr in der Gegend der Genossenschaft zu bleiben, bekommt ihr den Betrag wieder ausgezahlt. Außer der Inflationsrate verliert ihr dementsprechend kein Geld. Für mich war es das mehr als Wert. 

Noch wichtig: Die Genossenschaft in den meisten Fällen nur bei langfristiger Planung in Frage. Bis man eine Wohnung hat, kann das schon mal ein Jahr dauern.

So – jetzt stellt euch vor: Ihr habt die Wohnung bekommen. Was kommt als nächstes? 

Zunächst müsst ihr euch um Dinge wie Boden und Wandfarbe kümmern. Das ist natürlich jedem selbst überlassen. In vielen Wohnungen muss man da auch gar nichts verbessern, bei uns gab es jedoch eine Menge zu tun, weshalb das als nächstes auf dem Plan stand. 

Internet und Strom: 

Super wichtige Dinge, die ich anfangs total vernachlässigt habe. Wir haben erstmal verglichen ohne Ende und uns dann für einen guten Weg entschieden. Bei beidem haben wir nicht das günstigste genommen, dafür waren mir aber einige Faktoren wichtig. 

Ich wollte schnelles Internet, weil wir das zuhause nie hatten. Wusstet ihr, dass ihr dafür im Internet erstmal checken könnt wie viel bei euch eigentlich ankommt? Das ist nämlich sehr unterschiedlich. Schaut dort lieber vorher nach bevor ihr einen teuren Vertrag abschließt und am Ende die Leistung nicht mal wahrnehmen könnt. 

Bei dem Strom war mir Ökostrom super wichtig, weil jeder noch so kleine Schritt Richtung Nachhaltigkeit  für mich zählt. Im Grunde war das auch noch 30€ im Jahr teurer, also schaut vorher: Was ist mir wichtig und wo kann ich Einstellung und Preis vereinen?

Damit habt ihr erstmal die Basics abgehakt. Weiter geht’s ans einrichten (yeeey, mein Lieblingspart). Ich werde hier nicht sagen wo wir genau was gekauft haben, da Einrichtung ja bei jedem selbst liegt (findet ihr auch, dass das etwas sich selbst wider spiegelt?). Aber was ich euch geben kann, sind einige 

Spartipps:

Wir haben viel bei IKEA gekauft und dort sehr viel Geld gespart. Warum? Fundgrube und Gutscheine. In der Fundgrube könnt ihr bei IKEA viele Dinge reduziert kaufen, die meist nur einen kleinen Kratzer haben und sonst einwandfrei sind. Zusätzlich haben wir Gutscheine über eBay Kleinanzeigen geholt und so fast 10% des Gutscheinwertes gespart. Das lohnt sich meist ab einer gewissen Geldsumme, die bei uns durch Küchen-und Kleiderschrankkauf enthalten war.

Außerdem kann ich euch, so wie eigentlich immer, nur ans Herz legen: vergleicht, vergleicht, vergleicht. Viele Möbelhäuser bieten sehr ähnliche Artikel zu unterschiedlichen Preisen an. 

Das war nun ein kleiner Einblick was ich so gelernt habe. Vielleicht habt ihr ja noch weitere Umzieh-/Wohnungssuche Tipps? 

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