veggie burger mit süßkartoffel pommes

Zeit für Burger. Und zwarfür komplett selbstgemachte, vegetarische und halbwegs gesunde Burger, sodass beim Schlemmen überhaupt kein schlechtes Gewissen aufkommen muss. Das muss oder nein: das sollte natürlich sowieso nicht aufkommen beim Schlemmen, aber bei diesen Burgern gibt es nicht einmal einen Grund dazu. Was mich besonders überzeugt hat: Der Burger schmeckt durch die vielen Komponenten nicht vegetarisch (ich bin nicht der größte Fan der meisten Veggie-Pattys).

Der Burger besteht aus vielen, kleinen mini Schritten, die natürlich auch umgangen werden können. Zum Beispiel müsst ihr die Burger Brötchen nicht selber backen, Zwiebeln karamellisieren oder die Guacamole einen Tag vorher vorbereiten. ABER: Wenn ihr das nachmacht, verspreche ich euch einen der besten Burger eures Lebens – obwohl er Veggie ist. 😉 Das Rezept habe ich deshalb auch in kleine einzelne Rezepte aufgeteilt. Am Ende solltet ihr natürlich nach Belieben alles schichten, wie das bei einem Burger so üblich ist.

Burger Brötchen Rezept:

Ich kann euch nur empfehlen die Brötchen eurer Burger ab jetzt selbst zu backen. Es schmeckt so viel besser und macht echt viel aus. Und: Es dauert nicht mal lange und die meisten Zutaten hat man meist sowieso zuhause.

Zutaten (ergibt ca. 4 Brötchen):

– 250 g Mehl
– 1 EL Zucker
– 1 TL Salz
– 1/2 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
– 35 g weiche Butter
– etwas Mehl zu Teigverarbeitung
ggf. 1 Ei und etwas Milch, Sesam

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mit der Hefe vermischen. Anschließend die weiche Butter und 100ml warmes (!) Wasser hinzugeben und drei Minuten lang auf höchster Stufe mit einem Knethacken verkneten. Anschließend abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Nach 30 Minuten könnt ihr den Backofen auf 200 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen und den Teig auf einer bemehlten Fläche durchkneten. Jetzt könnt ihr die Brötchen in 4 Portionen (oder mehr) aufteilen. jede Portion zu einer Kugel formen und auf ein Backblech legen. Nochmal 30 Minuten ruhen lassen.
Optional: Bevor es für die Brötchen dann in den Ofen geht das Ei verquirlen und mit der Milch vermischen und auf die Brötchen streichen (das ergibt die schöne goldene Farbe). Dann mit Sesam bestreuen und ca. 20 Minuten backen.

Guacamole Rezept:

Ich glaube ich habe in meinem Leben selten so viele Komplimente bekommen wie zu meiner Guacamole (was das jetzt über mich aussagt, weiß ich auch nicht genau :D). Das Geheimnis ist aber super simple: Die Tomaten einen Tag vorher einlegen, damit der Knoblauch gut durchziehen kann.

Zutaten:

– Für die Tomatensalsa:
– Tomaten
– Kräuter nach Belieben (z.B. Petersilie oder Koriander)
– Knoblauch
– Olivenöl
– Für die Guacamole:
– Avocado
– Jogurt
– Zitrone
– Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Am besten einen Tag vorher Tomaten klein schneiden, Knoblauch pressen und mit etwas Olivenöl und frischen Kräutern alles vermengen. In einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.
Die Guacamole am nächsten Tag wird einfach gemacht: Einfach Avocado(s) mit Jogurt und Zitrone pürieren, ordentlich salzen und pfeffern und die Tomatensalsa unterheben. Achtung: extra knoblauchig.

Ketchup Rezept:

Zutaten:

– Tomatenmark
– Apfelessig
– Salz
– ggf. Honig und Gewürze

Zubereitung:

Alle Zutaten nach Belieben (!) mixen. Probiert einfach aus was euch schmeckt und von welcher Komponente ihr noch mehr braucht.

Veggie Burger Pattys Rezept:

Zutaten (für etwa 4 Pattys):

– 1 Dose Kichererbsen
– 1 Dose Kidney Bohnen
– Kräuter nach Geschmack (z.P. Petersilie)
– 2 Knoblauch Zehen
– 1 große Zwiebel
– etwas Mehl

Zubereitung:

Zuerst die Zwiebeln fein hacken und den Knoblauch pressen. Anschließend die Kidney Bohnen und Kichererbsen waschen und mit einem Messer grob hacken. Anschließend alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und etwas Mehl und Olivenöl unterheben bis ihr eine einigermaßen homogene Masse habt. Daraufhin könnt ihr mit euren Händen die Pattys formen. Dann müssen sie nur noch in der Pfanne angebraten werden bis beide Seiten braun sind. Hmmmm! Ich bekomme beim Schreiben dazu gerade wieder richtig Appetit auf diese leckeren Pattys.

So karamellisiert ihr Zwiebeln:

Ich hatte vorher ja keine Ahnung wie einfach Zwiebeln karamellisieren ist. Also here we go:

Ihr benötigt:

– Zwiebeln
– Fett zum anbraten (z.B. Butter oder Olivenöl)
– Brauner Zucker

Zubereitung:

Die Zwiebeln im Fett anschwitzen bis sie glasig sind. Anschließend Stück für Stück den Zucker dazu geben und so lange karamellisieren bis der Zucker blubbert und ihr das Gefühl habt, das die Zwiebeln fertig sind. Ihr könnt zwischendurch auch mal probieren, aber Obacht: Durch den karamellisierten Zucker ist es sehr heiß. Am besten macht ihr eure Pfanne auch schnell danach sauber bevor das Karamellisieren fest wird.

Was sonst noch gut auf den Burger rauf kann:

Wenn ihr euren Burger dann zusammen schichtet, passen dazu noch sehr gut saure Gürkchen, Blattspinat oder Feldsalat (je nachdem, ob ihr den Geschmack gerne habt von Spinat), Tomatenscheiben, Käse (am besten auf den Patty legen während er noch in der Pfanne ist, so kann er in der Pfanne noch schmelzen). Bei uns kam dann auf die eine Brötchenhälfte Ketchup und auf die andere Guacamole und davon bitte nicht zu wenig!

Knusprige Süßkartoffel-Pommes:

Das Rezept ist fast zu einfach, um wahr zu sein. Ich habe schon so oft versucht Süßkartoffel Pommes zu machen und jetzt endlich den Trick rausbekommen sie richtig schön knusprig zu bekommen ohne viel Fett zu benutzen.

Ihr benötigt:

– Süßkartoffeln, je nach Bedarf (für 2 Personen würde ich 1-2 große Süßkartoffeln empfehlen)
– Speisestärke
– Salz
– Olivenöl

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und in Pommesstreifen schneiden. Anschließend mindestens 60 Minuten in Wasser baden lassen. Anschließend die Pommes abtupfen und in einer Schüssel mit Speisestärke, Salz und ca. 2 EL Olivenöl vermischen. Aufs Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-und Unterhitze ca. 35 Minuten backen lassen (zwischendurch immer wieder schauen wie die Pommes aussehen, manchmal sind sie innerhalb von ein paar Minuten zu kross und schwarz).

Ich sag’s euch: Damit könnt ihr wirklich bei allen punkten. Auch gut geeignet als Party Snack. Die Burger lassen sich auch wunderbar als mini-Burger umgestalten. Dafür einfach kleine Brötchen und kleine Pattys formen.

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