Kategorie: travel

5 tipps gegen flugangst

Ich liebe es zu reisen, aber immer begleitet mich dabei eine Sache: Flugangst. Schon einmal habe ich darüber geschrieben, wie ich damit umgehe und wie sehr ich mitfühlen kann, weil es mir nun mal jedes Mal so geht. 

Deshalb kommen hier fünf einfache, aber für mich jedes Mal sinnvolle Tipps wie ihr mit der Angst vor dem Fliegen umgehen könnt.

1.Lenk dich ab!

Schnapp Dir ein gutes Buch, schau deine Lieblingsserie oder quatsch mit deinem Sitznachbar über ein spannendes Thema und denke einfach nicht nach. Mir hilft how I met your mother beim Start am besten.

2. Stärke dich vorher:

Wenn du vorher etwas gegessen hast, wird es dir besser gehen. Selbst, wenn es nur eine Kleinigkeit wie ein Jogurt oder sowas ist. Aber mit einer Stärkung im Bauch wirst du dich besser fühlen während des Fluges. 

3. Sei dir den Fakten bewusst: 

Das klingt jetzt zu einfach und banal, aber: ja, es ist eben so – ein Flugzeug ist statistisch gesehen das sicherste Verkehrsmittel. Der Weg zum Flughafen ist um einiges gefährlicher, als das Fliegen.

4. Nutze die richtige Atemtechnik:

Ganz ruhig – 5 Sekunden einatmen, 7 inne halten und 8 Sekunden ausatmen. Und, fühlst du dich besser? Vor der Klausur, vor der Führerscheinprüfung oder auch beim Flug: Die richtige Atmentechnik hat sich für mich als goldwert rausgestellt. Das gibt sogar nachweislich Entspanntheit.

5. Überlege, wo du am besten sitzen solltest:

Mir hilft es beispielsweise total am Fenster zu sitzen. Vielleicht geht es dir ja auch so – und wenn du deinem Sitznachbarn sagst, dass du Flugangst hast, dann versteht er das sicherlich und tauscht gerne mit dir. Vielleicht gibt es dir auch mehr Ruhe am Gang zu sitzen. So oder so: Such dir deinen Platz für mehr Gelassenheit.

Ich hoffe einer der Tipps konnte euch helfen. Merkt euch einfach: Es geht ganz vielen so und ihr seid nicht allein. Lasst euch von eurer Angst nicht einschränken, ihr schafft das!

Eure Lilly 

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was du in agadir (marokko) gesehen haben musst

Vor einer kurzen Weile fuhr ich mit einer Freundin gemeinsam nach Agadir in Marokko. Wir wollten von Anfang an viele Ausflüge machen und von denen möchte ich euch gerne berichten und euch auch weitere Tipps für eine Reise nach Agadir ans Herz legen. 

Fangen wir an mit den Ausflügen: 

Tour Paradise Valley: 

Der erste Stop ging zu einem Botanischem Garten, nämlich dem Jardin Botanique Botanical Garden. Dort hat man viele Pflanzen gesehen, wie z.B. die Arganpflanze aus dem das traditionelle Öl hergestellt wird. Hier konnte man nicht nur verschiedenen Honig kosten, sondern auch verschiedene kosmetische Öle auf der Haut auftragen und den Geruch wahrnehmen. Der Name Agadir kommt sogar vom Agarnöl.
Weiter ging es durch das Atlas Gebirge. Eine sehr beeindruckende, wenn auch holprige Fahrt. Der Paradies Valley war an und für sich nichts besonderes und auch nicht wirklich ein Wasserfall, die Wanderung dorthin war aber sehr schön. 

Kleine Sahara Tour: 

Den ersten Stop machten wir hier in einer kleinen Fischerstadt.Dort konnten wir sehen, wie die Fischer dort leben. So beeindruckend: Sie gehen 3-4 Tage Fischen und sind nur einen Tag bei ihrer Familie. In dem kleinen Fischerhäuschen hat man einen Einblick in das Leben dort bekommen. Dazu gab es traditionellen, marokkanischen Tee, Datteln und Nüsse. Daraufhin kam ein Stop an einem Stausee. Anschließend sind wir zur Silberstadt gefahren und da dann noch an kleinen Läden vorbei geschlendert. Time for Lunch: Zu Essen fab es Tajine und Couscous bevor wir dann den abschließenden Stop an der kleinen Sahara gemacht haben. Die Bezeichnung trifft es ganz gut, dann das ist nicht mehr als etwas aufgeschütteter Sand damit Touris sagen können, sie waren an der Wüste. Aber gut – haben wir natürlich auch gemacht. ?

Tagestour nach Marrakech: 

Ihr könnt auch für einen Tag nach Marrakech fahren, aber wenn ihr mich fragt: Fahrt lieber ein paar mehr Tage. Mit drei Stunden Hin-und Rückfahrt war der Tag super anstrengend, obwohl Marrakech definitiv einen Besuch wert ist. 

Spartipp:

Anders als sonst bekommt ihr diese Ausflüge wirklich am günstigsten, wenn ihr sie direkt über das Hotel bucht. Wir haben für alles zusammen nur 75€ gezahlt.

Was ihr außerdem in Agadir machen müsst: 

Am Strand entspannen: 

Es gibt immer einen kleinen, abgesperrten Bereich, wo Touristen auch im Bikini liegen können (Marokko ist ein islamistisches Land, was unbedingt berücksichtigt werden sollte!). Dort kann man jedoch herrlich entspannen und sich sonnen.

Essen probieren: 

Wie bereits erwähnt, müsst ihr unbedingt Couscous und Tajine probieren – die Nationalgerichte.

In die Altstadt (Medina) fahren: 

Die Altstadt ist wunderschön anzusehen, auch wenn man nach gut 20 Minuten damit fertig ist. Trotzdem: Einen Besuch wert – die Bilder sprechen für sich. Ihr müsst jedoch einen Eintrittspreis von 40 Dirham (also 4€) zahlen.

Auf den Markt (Souk) gehen:

Ein Highlight für mich – die großen Märkte. Von Obst und Gemüse zu Gewürzen und gefälschten Markensachen, hier wird jeder fündig. Aber Achtung: kauft nicht beim erstbesten Händler und verhandelt, was das Zeug hält! 

Ich hoffe ihr konntet etwas davon für euch mitnehmen. Und vor allem: Hoffe ich, dass ihr auch bald Marokko entdecken wollt – ein wunderschönes Land und vor allem auch entgegen vieler Vorurteile: sicher. In meinem letzten Blogpost hier erfahrt ihr warum. 

Eure Lilly 

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was man im winter auf mallorca so alles machen kann part ll

*unbezahlte werbung, da markennennung

here we go again – genau ein Jahr später bin ich wieder hier, auf Mallorca. Und: wieder begeistert! Deshalb erweiter ich die Liste (die letzte findet ihr hier) was man auf Mallorca alles so machen kann. 


Mallorca ist nämlich viel mehr als nur Ballermann. Mallorca ist wunderschön! Von Wanderwegen, über Radtouren und traumhaften Stränden. Aber lest selbst: 

  1. Einen Mietwagen ausleihen: Dadurch, dass wir uns so viel Geld bei der Reise gespart haben (den Blogpost, wie man günstig reisen kann, findet ihr hier), haben wir uns einen Mietwagen ausgeliehen (wir haben ihn bei sixt ausgeliehen, da wir bei anderen Anbietern leider schlechte Kritiken gelesen hatten, das war nun etwas teurer, aber trotzdem noch im Rahmen und hat sehr gut geklappt) und konnten so viele Dinge bestaunen, ganz flexibel und so wie wir Lust hatten. Abends auf dem höchsten Berg den Sonnenuntergang anschauen oder einen Tag nach Palma fahren trotz einer Stunde Fahrtweg? Alles kein Problem mit Mietwagen.
  2. Wandern: Ihr habt es vielleicht schon auf Instagram oder in diesem Blogpost hier mitbekommen, ich bin hin und weg vom Wandern! 

3. Den Sonnenuntergang anschauen: Ein totales Highlight, denn der Sonnenuntergang auf Mallorca ist einfach nur wunderschön. Gerade, wenn man auf die Berge fährt, ist das ein Highlight, was man sich nicht entgehen lassen darf. 

4. Wunderschöne und vor allem leere Strände bestaunen: Mallorca ist im Winter einfach total leer und ihr könnt mit ein bisschen schlendern schon wunderschöne Strände bestrachten, die einen Blick wert sind. Jetzt im Februar ist es leider noch etwas zu kalt zum Baden (wir haben 14 Grad Celsius Wassertemperatur), aber der Ausblick lohnt sich alle mal.

5. Spa time: Auf unserer Hotelanlage hatten wir einen tollen Spa-Bereich mit Schwimmbad und Saunen, den wir kostenlos besuchen durften. Das tat sehr gut und war eine tolle Möglichkeit um abzuschalten. Viele Hotels bieten das gerade im Winter an, für uns war das bei der Hotelsuche (wir wohnen nun in einem Apartment) ein wichtiges Kriterium.

Vielleicht hat euch nun ja auch das Reisefieber gepackt. Ich kann euch Mallorca im Winter nur wärmstens empfehlen. Ich hoffe ihr habt eine schöne Woche. 

Eure Lilly ?

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zwei mädchen alleine in marokko – wie sicher ist eine reise dorthin?

Marokko ist ein Land, das sicherlich von unglaublich vielen Vorurteilen geprägt ist. Als ich Freunden und Familie erzählte, es ging mit einer Freundin nach Marokko, waren sie schockiert und in Sorge. Und ich muss zugeben: irgendwann ich dann auch. Wie sicher ist das Reisen in Marokko wirklich?

Anfangs hatte ich etwas Angst. Und seit Thailand das erste mal wieder etwas gespürt: Kulturschock. Das hat mich eingenommen und ich habe einige Tage zum Einleben gebraucht. Und dann: umso mehr Marokko lieben gelernt. Jetzt bin ich verliebt in das Land. Verliebt in die unfassbar freundlichen Leute, die hier leben. Verliebt in die Märkte, mit den vielen Gerüchen. Verliebt in das Essen. 

Und dann: Glücksgefühle ohne Ende. Wieder etwas Neues kennengelernt zu haben. Eine neue Kultur für mich entdeckt zu haben. Und somit meinen Horizont wieder ein kleines Stück erweitert zu haben. 

Das Ankommen war wirklich etwas für sich. Selten sah man zwei junge Frauen zu zweit und erst recht nicht ohne Kopftuch. Angequatscht wurde man alle zwei Meter: “Oh blonde, you make me crazy”. 

Doch da muss man einfach weghören. Ein höfliches, aber klares “No!” und du wirst in Ruhe gelassen.

Wir waren jedoch nur in Agadir und Marrakech unterwegs – den Touristenorten schlechthin. Und genau das würde ich euch auch ans Herz legen. Belest euch und schaut, wo man sich ohne Sorge aufhalten kann.

Nichtsdestotrotz solltet ihr die Kultur achten und nicht in kurzen Sachen rumlaufen. Ihr müsst euch nicht komplett verhüllen, aber Knie und Schultern sollten im besten Fall bedeckt sein. Am Strand gibt es abgesperrte Bereiche, in denen man auch im Bikini liegen kann. Ich persönlich habe mich mit langen Sachen dort aber einfach wohler gefühlt. 

Auch bei den Ausflügen haben wir uns durchweg sicher gefühlt und hatten keinerlei Sorge. Was man in Marokko so alles machen kann (vor allem in Agadir), erfahrt ihr die nächsten Tage in einem Blogpost.

Also: Informiert euch (!) wo man sich als Tourist aufhalten sollte und wo nicht. Achtet die Kultur und Religion des Landes und kleidet euch entsprechend. Und ansonsten – schaut es euch selbst an und lasst euch begeistern.

Eure Lilly

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warum wandern einfach cool ist

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Eigentlich sollte hier jetzt eine Wanderroute hinkommen. Das war zumindest mein Plan nach unserer ersten Wanderung hier, aber dann haben wir noch ein paar weitere gemacht und mir wurde klar, wie cool wandern wirklich sein kann. Das ich hier eine Wanderroute hinschreibe, macht keinen Sinn. Dafür gibt es viele Leute, die Ahnung davon haben und schon viele tolle Wanderwege online gestellt haben. Von mir kommen hier deshalb nur Tipps und Anregungen, warum ihr wandern gehen solltet und wie man das am besten anstellt. 

Warum Wandern gehen? 

Wenn ihr tolle Locations finden wollt, dann sind das meist nicht die, die man einfach mal so erreicht. Auch die meisten Leute tummeln sich z.B. bei großen Attraktionen wie Wasserfällen oder anderen spektakulären Naturereignissen. Beim Wandern könnt ihr meist fast für euch alleine die Natur erkunden und wunderschöne Orte kennenlernen. 

Für alle, die gerne Fotos machen: Wie cool ist es bitte an Orten zu sein, wo sonst keiner Fotos macht und vor allem etwas für die Fotos gemacht zu haben. Hier ein paar Beispiele: 

Des Weiteren macht es echt Spaß schwierige Strecken zu laufen z.B. welche, die etwas steil sind oder wo man klettern muss. Ich finde es schön sich dabei auf Teamarbeit verlassen zu können und gemeinsam den Weg zu schaffen. 

Und dann: der Moment danach. Wie schön ist das Gefühl beispielsweise in den Bergen, wo man sagen kann “da unten bin ich hingewandert”. Das löst in mir schon Glücksgefühle aus. 

Ich muss zugeben: Ob ich in Berlin lange Wanderstrecken hinter mir legen würde, sei mal dahin gestellt. Aber gerade im Urlaub ist es eine tolle Art abzuschalten und die Seele in der Natur baumeln zu lassen. Denn diese Ruhe, die es dort gibt, findet man sonst nur selten im Leben. 

Aber wie finde ich Wege? 

Dafür gibt es eine tolle App, die wir gefunden haben. Komoot (keine Werbung, Bezahlung oder sonst was, einfach nur eine große Empfehlung!) heißt sie und gibt viele Strecken her mit Schwierigkeitsgrad und Fotos. Nur als kleiner Tipp: Wir haben für so gut wie jede Strecke länger gebraucht. Also am besten immer etwas mehr Zeit einplanen (eine halbe Stunde mindestens). 

Außerdem solltet ihr die richtige Kleidung zum Wandern anhaben. Festes Schuhwerk ist unabdingbar, sonst wird die Wanderung nur weh tun. Für mich hat sich zudem rausgestellt, das lange Kleidung und ein Schal selbst bei viel Sonne hilfreich sein können. Denn gerade im Wald verändert sich die Temperatur doch schnell durch Licht- und Schattenspiele.

Wie ist es bei euch, geht ihr gerne wandern? ?

Eure Lilly ?

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warum reisen gar nicht teuer ist – 5 tipps für günstige urlaube

*unbezahlte werbung, da markennennung

“Aber wie kannst du dir das leisten? Reisen ist doch so teuer!”

Diesen Satz habe ich schon unzählige Male gehört und so ganz verstanden habe ich ihn nicht. Klar, mein Geld geht meistens für Städtetrips oder sonstigen Urlaub drauf und darauf lege ich nun mal auch meine Priorität, aber jetzt mal ganz ehrlich: ich bin auch nur ein broker Student, der sich das Geld irgendwie zusammen spart. 😀 Um das kleine “Mysterium” mal aufzulösen, kommen hier 5 Tipps wie ihr super günstig in den Urlaub fahren könnt. 

1.Außerhalb der Saison verreisen

Außerhalb der Saison schaffen viele Hotels gar nicht ihre Zimmer zu vermieten und bieten diese dann für sehr günstige Preise an. So zahlt man öfters in der Nebensaison (oftmals ist das November – Mai) nicht viel für tolle Unterkünfte. 

2. Verpflegung 

Wenn ihr keinen All-Inclusive Urlaub bucht, ist es auch hier super günstig Geld zu sparen. Wir haben auf Mallorca ein Apartment mit Selbstverpflegung gehabt und jeden Tag frisch gekocht und waren alleine einkaufen und haben uns so eine Menge Geld gespart. Das coole daran: Ihr könnt auch mal essen gehen und seit an keine festen Zeiten bezüglich des Essens gebunden. 

3. Vergleichen 

Ein Urlaub ist meist auch nicht schnell an einem Tag bei mir gebucht. Und auch nicht mal schnell im Reisebüro. Dazu gehört für mich ewig lange Suchen und mehrmals checken, oftmals für viele Tage, von mehreren Internetseiten. Meistens brauche ich um eine Reise zu buchen mindestens eine Woche, da ich Angebote vergleiche und irgendwann ist dann im besten Fall mal ein gutes dabei. Und dann: nicht zu lange überlegen, sondern einfach buchen. Unterkunft und Flug einzeln buchen.

4. Nicht nur auf Pauschalreisen achten

Ich kann euch nur ans Herz legen Flüge und Unterkünfte einzeln zu buchen. Bei Skyscanner könnt ihr bspw. vergleichen wann der Flug am günstigsten ist und zu welcher Zeit. Pauschalreisen haben natürlich total ihren Reiz, aber meistens lohnt sich der Aufwand sehr die Flüge separat zu buchen. Wer ein schlechtes Gewissen auf Grund der Umwelt hat, kann ein paar gewonnene Euro auch wieder in einen Ausgleich investieren. Bei atmosfair.de könnt ihr z.B. den CO2 Verbrauch wieder ausgleichen, dafür wird dann ein Baum gepflanzt. ? Beim Fliegen ist es zu dem deutlich günstiger, wenn ihr einfach nur mit Handgepäck reist. Und: auch vollkommen ausreichend in den meisten Fällen.

5. Den Standard wählen 

Klar, wenn man nur einmal im Jahr in den Urlaub fährt, will man das ganze Programm. Doch leider ist hier der kleine Haken. Wenn ihr öfters verreisen wollt, dann ist jedes Mal feiern und Shopping ohne Ende schwierig. Überlegt euch am besten im Voraus wie viel Geld ihr ausgeben wollt und könnt und entscheidet dann was ihr machen könnt und wo ihr Grenzen setzen müsst. 

Ich hoffe die Tipps konnten euch etwas weiter helfen. Ich hab das Rad sicherlich nicht neu erfunden, aber da immer so viele gefragt haben, dachte ich, ich schreibe das wichtigste mal zusammen.

Ich hoffe ihr findet einen tollen und günstigen Urlaub ✈️? 

Eure Lilly ?

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(little) vienna guide

*unbezahlte werbung, da markennennung

Ende 2018 war ich kurz vor Weihnachten noch in Wien und wollte seit Ewigkeiten davon berichten und tadaaaaa – heute ist endlich der Tag gekommen haha. Da wir nur drei Tage dort waren gibt es nur einen mini Wien Guide mit Lieblingsspots und Lieblingsrestaurants, die ich in der Zeit für mich entdeckt habe.

Here we go:

Sehenswürdigkeiten:

Zunächst einmal gibt es hier die bekannten Sehenswürdigkeiten wie z.B.:

-Stephansdom – Eine sehr hübsche Kirche, in die es sich lohnt einen Blick zu werfen.

-Schloss Belvedere – Auch definitiv einen Besuch wert! Im Inneren waren wir zwar nicht, konnten aber einen kleinen Blick erhaschen und es sah wunderschön aus. Der große Garten ist zudem auch (bestimmt vor allem im Sommer) super schön.

-Schloss Schönbrunnen – Leider waren wir hier nicht, da es zeitlich nicht gepasst hatte, doch von vielen habe ich gehört, dass das Schloss auch wunderschön sein soll. Vor allem für Sissi-Fans ein Muss! 😉

-Karlsplatz – Ein super schöner Platz mit der Karlskirche. Nebenan war ein kleiner Streichelzoo und ein kleiner, niedlicher Weihnachtsmarkt aufgebaut.

-Hundertwasserhaus – Vorab, das hier ist nicht unbedingt eine Empfehlung, liest man jedoch in jedem Wien Ratgeber. Also von mir: muss man nicht unbedingt gesehen haben. 😀 Die Bilder von Hundertwasser finde ich deutlich interesannter und das Haus hat mich leider etwas enttäuscht, aber bildet euch gerne selbst eine Meinung, vielleicht überzeugt es euch ja auch total.

Foodguide:

Da wir ja im Dezember das waren, haben wir natürlich viel Zeit in Restaurants verbracht und hier sind uns einige Foodspots sehr in Erinnerung geblieben.

Frühstück im Stilbruch-Restaurant – WOW das war vielleicht ein leckeres Frühstück. In einem wunderschönen Ambiente gab es Bacon & Eggs, Shaksukka (zum ersten Mal probiert & ich war sehr begeistert!) und einen Pancake im „Kaiserschmarren“ Stil mit Vanillesoße und Bratapfel, yummy! Ihr findet das Restaurant in der Gumpendorfer Straße 16.

Burger bei LeBurger – Die Burger dort waren sooo lecker! Ihr könnt euch diverse Soßen selbst aussuchen und einen Burger ganz nach eurer Wahl zusammen stellen. Zudem ist der Service einfach nur super, trotz super vollem Laden haben wir nie lange gewartet. Ich empfehle euch jedoch vorher zu reservieren, da es sehr gut besucht war. Ihr findet den Burgerladen in der Mariahilferstraße 114.

Sushi bei Ebi – Die Ebi Restaurant Kette gibt es mehrmals in Wien. Dort gibt es Sushi, aber a la carte. Ihr bestellt also in beliebig vielen Runden Sushi, das ihr euch in der Karte aussucht. Der Preis ist mit 15-20 Euro sehr überschaubar für die Vielfalt und vor Allem die Qualität des Sushis.
Ihr könnt sogar Hummer oder Tigergarnelen bestellen und euch an der Salatbar bedienen. Hier kommt also so gut wie jeder auf seine Kosten.

Wien im Advent:

Wien im Advent kann ich jedem nur ans Herz legen. Die Beleuchtungen und Weihnachtsmärkte sind wunderschön und so gut wie über all findet man einen Stand für Glühwein oder Kakao. Ich hätte mir keine schönere Einstimmung in die Weihnachtstage vorstellen können – ich liebe ja Weihnachten so sehr, für mich könnte es nächsten Monat wieder losgehen, geht es da einem von euch genauso? 😀

Fazit: Wien ist so so wunderschön! Ich werde definitiv wieder nach Wien reisen, nächstes Mal vielleicht im Sommer, um dort die Vorzüge Wiens kennenzulernen. Auch das Gerücht Wien sei so teuer, kann ich nicht unterzeichnen. Die Preise sind vergleichbar mit denen in Berlin für Essen, Unternehmungen etc.
Wart ihr schon einmal in Wien und wie hat es euch dort gefallen?

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reiseguide – 3 tage amsterdam

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Und so schnell kann eine wunderschöne Zeit rumgehen. Doch ich lasse es mir natürlich nicht nehmen von unseren wenigen Tagen aus Amsterdam zu berichten.

Bezahlung:

– Überall wird mit Karte gezahlt, sehr selten bis fast gar nicht mit Bargeld.
– Im Restaurant ist der „tip“ schon eingerechnet. Ihr müsst also nicht aufrunden o.Ä.
– Es liegt wahrscheinlich fast auf der Hand, aber ja, in den Niederlanden gibt es als Währung den Euro. ?

Funfact: Warum sagen wir eigentlich alle Niederlande oder Holland?
Ein Phänomen, das weit verbreitet ist: Amsterdam liegt in Holland. Und das ist so auch total richtig, denn Holland liegt in den Niederlanden, aber ist nur ein Teil davon, in dem sich auch Amsterdam und Rotterdam befinden. Das Land heißt Niederlande, nicht Holland.

Essen:

Okay, jetzt kommen wir auf jeden Fall zu meinem Highlight in Amsterdam: das Essen. An jeder Straßenecke wartet ein Alarm auf euch, der schon alleine durch die leckeren Düfte und der Ästhetik des Essens überzeugt.
Eine kleine Liste mit Dingen, die ihr probiert haben müsst:

1. Käse! – Ich war das letzte Mal in Amsterdam schon in so ziemlich jedem Käseladen und würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es diesmal anders war. Was mir am besten geschmeckt hat, war der Trüffelkäse mit Glühweindip. Am Ende haben wir 6x Käse mit nach Berlin genommen. 😀


– Stroopwaffels – Der Klassiker, den jeder kennt, aber in Amsterdam sind diese Köstlichkeiten einfach Pflicht!

– Pommes aus der Tüte – Ein weiterer To-Do Punkt auf der Amsterdam Liste. Auch, wenn die Pommes aus der Tüte eigentlich aus Belgien stammen, findet man sie an jeder Ecke in Amsterdam. Wir hatten dazu noch eine riesige Auswahl an Soßen wie Satay Soße (Erdnuss) oder Belgian Mayo


– Chocomel – An alle, die Chocomel nicht kennen, ihr habt bis jetzt etwas verpasst! Ab in den Einkaufsladen, Chocomel kaufen und genießen!

To-Do:

Weil ich schon mal für einen Tag in Amsterdam war, dachte ich: „Ach, hier gibt es nicht so viel zu sehen. Das gute Essen und der Flair der Straßen reicht.“ Doch bis zum letzten Tag war unser Programm randvoll. So ein Städtetrip ist finde ich deshalb immer ganz schön anstrengend, aber man will ja auch immer so viel sehen. Nehmt euch auf jeden Fall Zeit, um rumzuschlendern und die wunderschöne Stadt zu betrachten.

Ansonsten gibt es aber auch ein paar tolle Sachen, die man machen kann:

Anne Frank Haus:

Definitiv ein Pflichtprogrammpunkt. Vorarb: Die Tickets werden 80% im Voraus verkauft und 20% am eigentlichen Tag. Man kann die Tickets NUR online kaufen. Bei den restlichen 20% müsst ihr einfach Glück haben (so blöd das auch klingt!). Ich habe beim Frühstück ca. 100 mal die Seite aktualisiert, um noch Tickets ergattern zu können. Und zu unserer großen Freude hat das auch geklappt.
Ich will ganz ehrlich sein: Schön ist es nicht durch das Haus zu gehen. Ein Audio Guide führt euch von Zimmer zu Zimmer und informiert über die gesamte Geschichte. Wir hatten die ganze Zeit ein sehr beklemmendes Gefühl und keiner dort drinnen hat auch nur einen Ton gesagt. Ich war froh als es vorbei war, weil mich das Gefühl schon sehr belastet hat. Ein Beispiel für einer mehr als nur schlimme Vergangenheit. In meinen Augen eine Pflicht dies gesehen zu haben damit jeder das als Warnung verinnerlicht.

Heineken Experience:

Über GetYourGuide haben wir eine sehr lustige Attraktion gefunden: die Heineken Experience. Hier läufst du durch die Brauerei und hast eine Menge Interaktion und lustige Möglichkeiten Dinge auszuprobieren. Ob sich der Preis von 18.50€ lohnt? Überteuert ist es auf jeden Fall, aber wir haben dafür auch 3 frisch gezapfte Bier getrunken, die unglaublich lecker waren (oder war das doch die Werbestrategie?). Heineken nutzt diesen Ausflug allemal als große Werbefläche, aber es war dennoch sehr lustig. Am Ende wollten wir nicht einmal gehen.

Aber Achtung: Ein Bier (was übrigens mehr als überteuert dort ist) auf offener Straße trinken ist leider verboten. Wir mussten unser 5€ Bier deshalb wegschmeißen.

Canal cruise:

Okay: Ja, Amsterdam ist wunderschön und ich interessiere mich auch für Kultur, aber das war, zumindest für mich, leider einfach langweilig. Als Tipp für euch: Macht so eine Fahrt doch beim Sonnenuntergang und nehmt euch einen Wein mit, dann macht es sicherlich Spaß (und lasst bloss die Kopfhörer vom Audio Guide weg, informiert euch lieber selbst zur Geschichte Amsterdams).

Flüge & Hotels:

Nicht nur das Essen und die Aktivitäten sind teuer in Amsterdam, die Flüge und ganz besonders die Hotels auch.
Tipp: Bucht euren Flug vielleicht schon für einen Donnerstagabend und kommt Montag zurück o.Ä. So spart ihr in der Regel schon einmal eine ganze Menge.
Und nehmt auf keinen Fall ein Hotel im Zentrum! Die Hotels sind sowas von überteuert und die Straßen Amsterdams sind sehr überschaulich. Deshalb könnt ihr auch ganz entspannt ein Hotel etwas außerhalb nehmen.

Ich hoffe der ein oder andere Tipp war für euch dabei!
Wart ihr schonmal in Amsterdam oder habt es vor?

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serengeti park in deutschland (hodenhagen)

*unbezahlte werbung, da markennennung + verlinkung

Ein Tag im Serengeti Park Hodenhagen – ein Erlebnis der anderen Art.
So langsam sind alle Eindrücke verarbeitet und ich kann richtig fassen was wir alles gesehen haben.


Aber nun erstmal zu den Fakten:
Was ist der Serengeti Park eigentlich?
Der Serengeti Park ist ein Tierpark, wo viele, wilde Tiere (fast) in freier Wildbahn leben. Mit dem Auto kann man dann, genau so wie in Safari Parks in Afrika, durch den Park fahren und die Tiere hautnah betrachten.

Ich fühle mich oftmals schuldig, wenn ich in den Zoo oder Tierpark in Berlin gehe, da die Tiere viel zu wenig Auslauf haben. Im Serengeti Park ist das jedoch anders: Es war sehr beeindruckend wie viel Auslauf die Tiere hatten. Überall wurde auf den Artenschutz von den Tieren aufmerksam gemacht. Im Gegensatz zu vielen anderen Zoos hatte man hier das Gefühl, dass die Tiere dem Park sehr am Herzen liegen. Aber trotzdem muss man eines festhalten: Auch hier leben die Tiere nicht in ihrer natürlichen Umgebung, sondern sind mehr oder weniger eingesperrt. Jedoch um vieles fairer & artgerechter als in jedem Zoo, wo ich jemals war.

Was kann man alles im Serengeti Park machen?
Zum einen, wie bereits erwähnt, die Safari mit dem Auto. Wenn man es nicht riskieren will mit eigenem Auto zu fahren, kann man aber auch den Bus für 5,50€ p.P. dazu buchen. In meinen Augen geht hierdurch jedoch etwas das Feeling verloren.
Das war nämlich wirklich das große Highlight! Eine Giraffe hat direkt zu Anfang ihren Kopf komplett in das Auto gesteckt.


Einen Gänsehautmoment hatten wir als ein Löwe direkt neben dem Auto umhergepirscht ist – nur wenn ich daran denke überkommt mich ein Schauer.


Ein weiterer Gänsehautmoment war definitiv als wir an den Nashörnern vorbei gefahren sind und diese auf einmal wie wild losgeloppiert sind. Den Tieren mal so nah zu sein war schon etwas sehr besonderes und außergewöhnliches.
Tipp: Fahrt am besten erst gegen 15-16 Uhr in die Safari, denn da ist es schön leer und ihr könnt ganz entspannt in dem Tempo wie ihr wollt durchfahren.


Doch nicht nur das gibt es: Zusätzlich existiert ein großer Bereich für Affen, wo man auch in die Käfige gehen kann und die Affen ganz nah bestaunen kann. Und ganz schnell hüpft so auch mal ein kleiner Lemur auf deine Schulter. Aber Achtung: Manche Affen klauen auch gerne.

Was auch nicht fehlen darf: ein großer Streichelzoo mit Ziegen, Schafen und sogar Alpakas.

Neben den unterschiedlichsten, nach Kontinenten geordneten Bereichen der verschiedenen Tiere, gibt es auch einen kleinen Freizeitpark mit Achterbahn, Motorboot-Fahrten und vielen weiteren Attraktionen.
Vor allem Kinder kommen hier ganz sicher auf ihre Kosten. Doch auch wir, als etwas zu groß geratene Kinder (wer stellt eigentlich immer so eine blöde Regel auf, dass man Trampoline usw. nur bis 12 Jahre betreten darf?!) hatten hier eine Menge Spaß!

Wir haben vorher eine Nacht dort übernachtet und zwar in den Dschungel Lodges, ganz nah bei den Affen. Das Zimmer war kein großer Luxus, aber ausreichend und sehr sauber. Und: Es gab abends auch einen Pizzabringdienst. Braucht man da noch mehr?

Fazit: Dieser Tag wird uns lange in Erinnerung bleiben. Falls ihr auf der Suche nach einer coolen Geschenkidee oder einer spannenden, neuen Erfahrung seid, kann ich euch das nur ans Herz legen. Selten, wenn nicht sogar noch nie, hatte ich so viel Gänsehaut und Glücksgefühle auf einmal.

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budapest reiseguide – alles, was du für deinen kurztrip wissen musst

Szia! Aus Budapest! ✨
Da wir ein paar Tage in Budapest verbracht haben, dachte ich, es wäre mal wieder Zeit für einen kleinen Reise-Guide. Was muss man gesehen haben? Wo gibt es das beste Essen? Und sowieso – wie ist Budapest so?
Das ganze versuche ich in den nächsten Zeilen in den Angriff zu nehmen.

Geld: 

In Ungarn gibt es keinen Euro. Hier bezahlst du mit Forint. 1 Euro sind ungefähr 320 Forint (HUF). Glücklicherweise gibt es überall Bankautomaten. Du musst vorher also kein Geld wechseln, sondern kannst das Vorort erledigen und dir dadurch Geld sparen. Achte hierbei darauf beim Abheben auf „ohne garantierten Währungskurs“ zu drücken, da so der reguläre Umwechselkurs zustande kommt und nicht der von den Banken in Budapest gewählte.

Essen:

Traditionelles Essen:

Wie überall gibt es ein paar Dinge, die traditionell probiert werden müssen.

Kürtőskalács (ungarischen Baumkuchen):

Wenn du in Budapest bist, solltest du unbedingt Kürtőskalács (ungarischen Baumkuchen) probieren! Ein süßer Teig, der mit Zucker bestreut um einen Holzzylinder gewickelt wird, yummy!

Lángos – Brotfladen aus Kartoffelteig:

Wie haben wir uns gefreut, als wir erfahren haben, dass es in Budapest viel Lángos gibt! Wir kannten Lángos zuvor nur von Festivals oder Festen, aber umso schöner dies dann „Original“ probieren zu können. Statt Döner, Pizza und Burger gibt es in Budapest nämlich hauptsächlich Lángos. Der flache Brotfladen aus Kartoffelteig wird frittiert und meist mit viel Knoblauch, Sauerrahm oder Käse gegessen. Leider stimmt die im Reiseführer gefunden Info, ein Lángos würde ca. 1,10€ kosten nicht ganz. Wir haben im Schnitt 2-5€ für einen Lángos gezahlt (wohl gemerkt jedoch in der Touristengegend).

Túró Rudi – Schokoriegel:

Ein Überbleibsel aus den Zeiten des Kommunismus ist Túró Rudi. Ein ungarischer Schokoriegel und beliebte Spezialität bei Einheimischen.

Cafés & Restaurants:

Blue Bird Café:

Mir wurde dieses Café hier empfohlen, da es dort leckerste Sushi Pancakes gibt. Wir hatten dazu noch Burger und Quesadillas – yuuuummy! Lustigerweise ist das Café Gleichheit eine Karaoke Bar. Wir saßen am Ende 3 Stundek da – die Atmosphäre, das Essen (und auch das Bier) konnten uns voll voll und ganz überzeugen!
Am letzten Tag mussten wir einfach nochmal hin, weil es so schön war.

Mr. Funk:

Milchshakeheaven! ? Falls ihr auf der Suche nach riesigen Milchshakes mit viel süßem drum herum seid, werdet ihr hier sicher fündig.

Retro Lángos bufé:

Ein kleiner Imbiss am Straßenrand – zuerst etwas unscheinbar, aber definitiv ein weiterer Geheimtipp! Um sein Lángos zu bekommen steht man hier zwar eine Weile an, aber es lohnt sich. Ich habe meinen Lángos gar nicht geschafft, weil er so fertig war. Aber dafür eben auch sehr lecker.

Sehenswürdigkeiten:

In Budapest ist es zum Glück ganz einfach – die meisten Sehenswürdigkeiten sind an einem Fleck und alle liegen ziemlich im Zentrum der Stadt. Dadurch ist es total einfach von A nach B zu kommen. Wir haben zu jeder Sehenswürdigkeit ca. 15 Minuten gebraucht (die meisten lagen um die Station „Astoria“ rum). Ich berichte hier nur von speziellen Highlights, die es mir besonders angetan haben. Es gibt aber noch viel mehr zu sehen wie z.B. die Burg von Budapest, die Elisabeth Brücke etc.
Ihr seht dies aber auch alles, wenn ihr zum Labyrinth oder zum Berg hochwollt.

Széchenyi thermal bath:

Dieses Bad ist ein Heilbad mitten im Herzen Budapests. Durch das Ausmaß ist es wohl der größte Heilbad ganz Europas. Es besteht aus drei Teilen: Heilbad, Schwimmbad und Tagesklinik. Der Eintritt kostet ca. 19 Euro.


Im ersten Moment waren wir etwas enttäuscht, da wir uns mehr unter einem „Heilbad“ vorgestellt haben als ein paar Becken mit warmen Wasser. Wenn ihr euch drauf einlasst und den Umfang des Gebäudes richtig wahrnehmt, dann lohnt sich das Ganze vollkommen. Wir hatten leider etwas Pech, da es extrem überfüllt war.
Und bei 35 Grad Außentemperatur hat man sicherlich nicht das gleiche Feeling im Wasser zu liegen wie bei 2 Grad im Winter.
Tipp: Bucht euer Ticket über getyourguide – dadurch bekommt ihr eine private Umkleide und spart zudem noch etwas Geld.

Labyrinth:

Auch wenn ich oft gelesen hab, dass das Labyrinth sich nicht lohnen würde, für mich hat es sich gelohnt. Ihr seid in einer Höhle unter der Erde, es ist dunkel und aus den Gängen kommt unheimliche Musik. Ab und zu begegnet Ihr Wachsfigur oder Steinen (keine Ahnung in welchem Zusammenhang das alles steht, aber sie waren da).
Was mich am meisten beeindruckt hat, neben der Höhle an sich, war ein dunkler Gang im Labyrinth, wo man nur auf sich selbst und seine Sinne angewiesen war – ohne auch nur ein Funken Licht. Und ja, tbh reingetraut hab ich mich nicht, aber der Gedanke und die Faszination lässt mich bis jetzt nicht los. Der Eintritt kostet 8€.

Berg: Anfangs war ich ja nicht gerade begeistert. Da hoch? Never. Aber es hat sich als gar nicht so schlimm rausgestellt. Dafür allerdings als umso schöner!
Von Etappe zu Etappe war der Ausblick schöner bis man schlussendlich oben ankam und dir ganze Stadt betrachten konnte. Definitiv eines meiner Highlights.

Feiern in Budapest:

In Budapest feiern zu gehen ist einfach. Jeden Tag ist was los – egal, welchen Wochentag man hat. Ich kann euch leider keine konkrete Beispiele nennen, aber geht einfach los in eine Bar und das eine wird zum anderen führen – das versichere ich euch!
Besonders junge Menschen kommen hier auf ihre Kosten und können zu einem erschwinglichem Preis feiern bis zum geht nicht mehr.

Fazit:

Budapest – du hast mein Herz. ?
Ich war selten so schnell so begeistert von einer Stadt und habe mich so schnell wohl gefühlt. Die Altbauten sind wunderschön, die Menschen sehr nett und die Stimmung, egal wo man sich befindet, fantastisch.
Das war sicher nicht mein letztes Mal in Budapest. Ich kann jedem nur empfehlen sich diese Stadt mal anzuschauen, es lohnt sich.

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