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(vegan) pumpkin spice and all the things nice

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Was für ein guter Titel, oder? Denn das könnte ich mir gerade auf die Stirn schreiben – so als Kürbisjunkie. Einmal habe ich dieses Jahr schon Suppe gemacht und das beste daran ist ja wohl, dass man sie einfrieren kann und dann jede Woche eine Dosis Suppe für einen bereit steht 🤤Und ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man meal prept und nichts wegschmeißen muss. Aber kommen wir zur Sache. 

Vor zwei Jahren habe ich ein Rezept zu einer sehr leckeren Kübissuppe hier hochgeladen – und das ganze veganisier ich jetzt. Stellt euch einfach vor der Post vor zwei Jahren bekommt ein Upgrade. Zu dem ist die Suppe super einfach und meiner Meinung jetzt sogar noch leckerer. Und obendrauf kommen richtig gute vegane Hähnchen von vivera, die sogar reich an Proteinen sind und B12 und Eisen beinhalten.

Aber kommen wir zum Rezept. 

Was ihr benötigt:

  • 1 kg Kürbis (Hokkaido)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 4 Süßkartoffeln (anstatt normalen Kartoffeln)
  • 30g Olivenöl (anstatt tierischem Fett)
  • 1 1/4 Liter Wasser
  • Gemüsebrühe
  • 100 ml Kokosmilch (anstatt Sahne) 
  • Salz & Pfeffer
  • eine mittelgroße Knolle Ingwer 
  • Knoblauch 
  • Koriander 
  • vivavivera Krosse Schnitzel – nach Hähnchenart 

Zubereitung: 

  1. Zuerst erhitzt ihr das Olivenöl in einem Topf. Anschließend gebt ihr die Zwiebeln und den Knoblauch hinzu und lässt alles anschwitzen bis die Zwiebeln gold angebraten sind. Jetzt könnt ihr eurer klein geschnittenes und geschältes Gemüse dazu geben und kurz mit anbraten lassen. 
  2. Anschließend gebt ihr das Wasser, in dem ihr vorher die Gemüsebrühe aufgelöst habt, dazu und lasst das ganze laaaange köcheln. Ich lasse das meist eine gute halbe Stunde köcheln (zwischendurch könnt ihr auch mal schauen, ob das Gemüse nicht schon durch ist). An der Stelle könnt ihr auch den Koriander hinzu geben. Schaut dabei einfach wie viel ihr persönlich gerne mögt und falls ihr ihn nicht mögt, lasst ihn selbstverständlich weg.
  3. Jetzt geht es ans pürieren. Blend it, baby! 
  4. Nun könnt ihr die Kokosmilch hinzugeben und die Suppe auf niedriger Temperatur noch etwas köcheln und ziehen lassen. 
  5. In der Zeit geht es an die Toppings. Dafür etwas pflanzliches Fett in die Pfanne und den Hähnchen Ersatz von vivera anbraten. Anschließend alles zusammen warm servieren. 

Extra Tipp: Kürbiskerne und Kürbiskernöl eignen sich zum Garnieren natürlich auch sehr gut! 

Habt ihr Rezept, die einfach zu veganisieren sind?

Guten Appetit. ❤️

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zimtrollen selber machen – vegan und zuckerfrei

Endlich geht der Herbst los – meine absolute Lieblingsjahreszeit. Ab jetzt wird viel Tee getrunken, Kürbissuppe on mass gegessen und geschlemmt. Tatsächlich konnte ich es gar nicht abwarten, dass die Temperaturen etwas sinken und sich ins Bett gekuschelt werden kann (von Halloween und schönen Mänteln fange ich jetzt lieber mal nicht an – denn dann gibt es kein Ende mehr). 

Zu meiner Herbstliebe gehört natürlich auch gutes Essen. Ich persönlich liebe Zimtrollen (besonders die von Ikea), aber das ist eine ganz schöne Kalorienbombe. Und da ich mittlerweile versuche mich etwas besser zu ernähren (auch nur halb erfolgreich), gibt es heute ein Rezept zu veganen und zuckerfreien Zimtrollen. Also Schlemmen fast ohne schlechtes Gewissen. 

Zutaten: 

  • 1 TL Zimt 
  • 160g Kokosblütenzucker 
  • 40g Kokosöl
  • 120 ml Pflanzenmilch (leicht erwärmt)
  • 2 Päckchen Trockenhefe 
  • 1 Prise Salz
  • 300g Dinkelmehl 

Zubereitung: 

  1. Als erstes gibt ihr die lauwarme Pflanzenmilch (ich persönlich finde Hafermilch eignet sich sehr gut dafür) mit der Trockenhefe und einem Esslöffel Kokosblütenzucker zusammen und lasst es für 5-10 min an einem warmen Ort stehen. 
  2. Als nächstes müsst ihr das Kokosöl schmelzen und zusammen mit dem Dinkelmehl, Kokosblütenzucke, einer Prise Salz zu der Hefe hinzufügen und zu einem Teig kneten. Den Teig müsst ihr dann einige Minuten ruhen lassen. 
  3. Als nächstes geht es um die Füllung: hierfür werden 100g Kokosblütenzucker mit dem Zimt vermengt.
  4. Den Teig könnt ihr nun auf einer mit reichlich Mehl bedeckten Arbeitsplatte ausrollen. 
  5. Anschließend könnt ihr das Kokosöl mit den Händen auf dem Teig verteilen und die Kokosblütenzucker-Zimt Mischung darauf verteilen. 
  6. Nun könnt ihr den Teig einrollen und in einige Stücken schneiden. Den Teig sollte man noch einige Minuten ruhen lassen (habe ich persönlich vergessen 🤷🏼‍♀️) und dann bei 180 Grad Umluft die Zimtrollen 14 Minuten backen und auskühlen lassen

So, jetzt hoffe ich, dass ihr alle diese leckeren Zimtrollen probiert und es euch gut gehen lasst!

Guten Appetit. ❤️

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5 minuten rezept – smoothie bowls (einfach und lecker)

Für mich ist das perfekte Frühstück eine Smoothie Bowl. Sie ist nicht nur super einfach in 5 Minuten zubereitet, sondern auch lecker und gesund. Da ich auf Instagram oft gefragt werde wie ich meine Smoothie Bowl zubereite, wollte ich das hier mal zeigen (Achtung: wieder einmal ein super einfaches Rezept!).

Ihr benötigt:

  • 2 reife Bananen
  • eine Schale voll gefrorener Beeren (alternativ könntet ihr auch die Bananen einfrieren und anderes Obst nehmen)
  • Wasser oder Milch eurer Wahl (ich bevorzuge Hafermilch)
  • Pürierstab oder Mixer
  • nach Bedarf: Gewürze wie Zimt, Kurkuma oder/und Vanille, Süßungsmittel wie Agavendicksaft oder Honig (in der Regel reicht jedoch die Süße der reifen Bananen)
  • zum Dekorieren: Chiasamen, Kokosfloken (mein Favorite!), Kiwi, Beeren, Haferflocken, gepuffter Amaranth, …

Zubereitung:

Die gefrorenen Beeren „taue“ ich meist zuerst mit etwas heißem Wasser auf. Dann füge ich die Bananen hinzu und einen Schluck Hafermilch hinzu und püriere alles zusammen. Probiert die Masse dann einfach mal und schaut, ob euch noch etwas fehlt und welche Gewürze ihr hinzu tun möchtet.
Anschließend könnt ihr die Masse in eine Schüssel füllen.

Jetzt kommen wir zum besten Teil – dem Dekorieren. Hier könnt ihr euch nach Lust und Laune austoben, was euch eben am besten schmeckt. Besonders hübsch sieht es aus, wenn ihr die Dekoelemente in „Reihen“ hinlegt, aber das ist auch nur für das Optische.

Und fertiiiisch! Jetzt geht es ans Genießen – guten Appetit.

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die erste eigene wohnung: an was muss ich alles denken? tipps für organisationen und dem wohnungswahnsinn in berlin

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Ich habe eine eigene Wohnung, das habt ihr vielleicht schon mitbekommen (gibt bei mir nämlich kaum ein anderes Thema im Moment, weil ich so aufgeregt bin hehehehe ?). 

Das stellt einen natürlich vor einige Herausforderungen – Strom, Internet und wie zur Hölle bekomme ich überhaupt eine Wohnung bei dem Wahnsinn hier in Berlin? 

Den Fragen versuche ich mal auf den Grund zu gehen. 

Also fangen wir mit dem wichtigsten an: Wie finde ich eine Wohnung?

Vielleicht kennt ihr es, man durchsucht stundenlang das Internet und hat dann eine Wohnungsbesichtigung – mit 200 anderen Leuten. Das ist ein Horror-Szenario, das ich wirklich schon von einigen gehört habe. Klar, kann das mal klappen, aber schwierig ist es alle mal. Für den Fall könnt ihr euch vorbereiten, um zumindest eine gute Chance zu haben. Also:

Sucht euch vorher Unterlagen zusammen! Schufa, Gehaltsnachweis und was sonst noch vom Mieter verlangt wird. Damit seit ihr auf der sicheren Seite und habt einen kleinen Bonus, wenn ihr die Sachen schnell einreicht. Alleine das kann in einigen Fällen schon entscheidend sein.

Was ich mit meinem Freund gemacht habe und was ich wirklich jedem nur and Herz legen kann: 

Meldet euch bei einer Genossenschaft an.

Dort findet ihr günstigere Wohnung und habt auch als Studenten und Azubis eine Chance, denn da geht es meist nicht nach beruflichem Status. Wir mussten gewisse Anteile kaufen, um eine Wohnung zu mieten. Wenn ihr euch dazu entscheidet dort auszuziehen und nicht mehr in der Gegend der Genossenschaft zu bleiben, bekommt ihr den Betrag wieder ausgezahlt. Außer der Inflationsrate verliert ihr dementsprechend kein Geld. Für mich war es das mehr als Wert. 

Noch wichtig: Die Genossenschaft in den meisten Fällen nur bei langfristiger Planung in Frage. Bis man eine Wohnung hat, kann das schon mal ein Jahr dauern.

So – jetzt stellt euch vor: Ihr habt die Wohnung bekommen. Was kommt als nächstes? 

Zunächst müsst ihr euch um Dinge wie Boden und Wandfarbe kümmern. Das ist natürlich jedem selbst überlassen. In vielen Wohnungen muss man da auch gar nichts verbessern, bei uns gab es jedoch eine Menge zu tun, weshalb das als nächstes auf dem Plan stand. 

Internet und Strom: 

Super wichtige Dinge, die ich anfangs total vernachlässigt habe. Wir haben erstmal verglichen ohne Ende und uns dann für einen guten Weg entschieden. Bei beidem haben wir nicht das günstigste genommen, dafür waren mir aber einige Faktoren wichtig. 

Ich wollte schnelles Internet, weil wir das zuhause nie hatten. Wusstet ihr, dass ihr dafür im Internet erstmal checken könnt wie viel bei euch eigentlich ankommt? Das ist nämlich sehr unterschiedlich. Schaut dort lieber vorher nach bevor ihr einen teuren Vertrag abschließt und am Ende die Leistung nicht mal wahrnehmen könnt. 

Bei dem Strom war mir Ökostrom super wichtig, weil jeder noch so kleine Schritt Richtung Nachhaltigkeit  für mich zählt. Im Grunde war das auch noch 30€ im Jahr teurer, also schaut vorher: Was ist mir wichtig und wo kann ich Einstellung und Preis vereinen?

Damit habt ihr erstmal die Basics abgehakt. Weiter geht’s ans einrichten (yeeey, mein Lieblingspart). Ich werde hier nicht sagen wo wir genau was gekauft haben, da Einrichtung ja bei jedem selbst liegt (findet ihr auch, dass das etwas sich selbst wider spiegelt?). Aber was ich euch geben kann, sind einige 

Spartipps:

Wir haben viel bei IKEA gekauft und dort sehr viel Geld gespart. Warum? Fundgrube und Gutscheine. In der Fundgrube könnt ihr bei IKEA viele Dinge reduziert kaufen, die meist nur einen kleinen Kratzer haben und sonst einwandfrei sind. Zusätzlich haben wir Gutscheine über eBay Kleinanzeigen geholt und so fast 10% des Gutscheinwertes gespart. Das lohnt sich meist ab einer gewissen Geldsumme, die bei uns durch Küchen-und Kleiderschrankkauf enthalten war.

Außerdem kann ich euch, so wie eigentlich immer, nur ans Herz legen: vergleicht, vergleicht, vergleicht. Viele Möbelhäuser bieten sehr ähnliche Artikel zu unterschiedlichen Preisen an. 

Das war nun ein kleiner Einblick was ich so gelernt habe. Vielleicht habt ihr ja noch weitere Umzieh-/Wohnungssuche Tipps? 

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der perfekte snack an warmen tagen – sommerrollen

Ich liebe Sommerrollen und bestelle sie mir so gut wie immer, wenn ich asiatisch essen gehe. 

Genau deshalb, wollte ich mal welche selber machen und: es ist super, super easy. Fast zu easy, um darüber ein Rezept-Post zu verfassen, aber an dieser simplen Köstlichkeit will ich euch einfach teilhaben lassen. 

Also los geht’s mit dem Mini-Rezept:

Ihr braucht:

  • Minze und Koriander 
  • Gurke, Karotte oder sonstiges Gemüse was ihr darin haben wollt (auch eine süße Version kann einfach umgesetzt werden, dafür müsst ihr das Gemüse nur durch Obst wie z.B. Erdbeeren tauschen) 
  • wenn ihr mögt: Rotkraut 
  • Tofu oder Hähnchen (manche benutzen auch Garnelen)
  • Reisnudeln (bilden die „Basis“ der Sommerrollen) 
  • Reispapier (könnt ihr, genauso wie die Reisnudeln, kostengünstig im Asia Shop erwerben) 

Bevor ihr euch wundert, warum hier kein Rezept für die Soße dazu ist: Sie ist mir schlichtweg misslungen. ? Und das Rezept möchte ich keinem antun – es gibt aber zahlreiche Rezepte zum Beispiel auf Pinterest. Auf dem Bild sehr ihr Erdnussbutter und Sojasoße, was die Base meiner Soße war, aber wie gesagt – einfach nicht nachmachen und ignorieren haha ?

Zubereitung: 

  1. Als erstes müsst ihr die Zutaten vorbereiten. Am besten weicht ihr als erstes die Reisnudeln in warmen Wasser auf. Sie werden so weich und lassen sich gut verarbeiten. Dann könnt ihr das Gemüse in längliche und dünne Streifen, damit man sie in die Sommerrollen reintun kann. Bei der Minze und dem Koriander reicht es, wenn ihr Teile in Sommerrollengröße abrupft.

2. Ist alles vorbereitet, könnt ihr mit den Rollen anfangen. Dafür stellt ihr euch eine Schüssel Wasser hin, nehmt ein Reispapier und legt es dort kurz hin bis es eingeweicht ist. Daraufhin könnt ihr die Zutaten in die Mitte legen. Nehmt ruhig viele Reisnudeln damit die Rolle gut gefüllt ist. Und dann könnt ihr die Rolle zusammen falten bzw. rollen. Bis man den richtigen Dreh raus habt dauert es bestimmt 2-3 Rollen, aber so könnt ihr genau entscheiden wie dick oder lang ihr eure Rollen haben wollt. 

Das wars schon – fertig ist der perfekte Sommersnack. 

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social media detox – was ich aus ein paar tagen gelernt habe

Die letzten Wochen habe ich mich an ein kleines Experiment gewagt: Social Media detox. Aber nicht die harte Version, wo ich alles gelöscht habe, sondern eine, in der ich bewusst nicht auf Instagram gegangen bin und durchweg reflektiert habe. Was macht Social Media und insbesondere Instagram eigentlich mit mir? Und wie abhängig bin ich, obwohl ich das vorher niemals in Erwägung gezogen habe? 

Aber starten wir von vorne. 

Ich nutze Instagram seitdem ich 13 bin. Die anderen Social Media Plattformen vernachlässige ich jetzt bewusst komplett, weil ich diese einfach zu wenig benutze, um einen Unterschied wahrnehmen zu können. 

Und dann, so von heute auf morgen, habe ich mir vorgenommen eine Pause zu machen. Erstmal nichts weiter zu posten und die App „links liegen zu lassen“. 

Mein persönliches Empfinden hat sich dadurch sehr verändert. Was mir alleine nach 5 Tageb auffällt:

  • Ich gehe früher schlafen und bin dadurch sehr erholt. Vielleicht, weil ich abends nicht durch Instagram scrolle? Ich weiß es nicht genau, aber das ist mir direkt aufgefallen. 
  • Ich habe so viel Zeit gerade. Unglaublich wie oft ich zum Handy greife, es öffne und wieder schließe – eben weil kein Instagram mehr drauf ist. Genau das bringt mich auch zum nächsten Punkt…
  • … Ich bin, wie bestimmt ganz, ganz viele andere auch, stark von Instagram abhängig. Denn so oft wie ich nach meinem Handy greife, um etwas auf Instagram nachzuschauen oder schlichtweg “nur durch zu scrollen” – sehr  erschreckend. 
  • Irgendwie mache ich schon eine Menge für Instagram. Essen besonders hübsch anrichten, die Blümchen hier und die Lichterkette da. Und, wenn ich so darüber nachdenke, mag ich es eigentlich mehr wenn alles hübsch gemacht und dekoriert ist. Klar – das geht natürlich auch ohne Instagram und Co., aber mit hat man dann doch eine zusätzliche Inspiration und Motivation.

Das sind meine kleine Lektionen aus einigen Tagen (!) ohne Instagram. Wie wohl Monate oder Jahre aussehen würden? 

Doch so weit wird es nicht kommen, denn irgendwie liebe ich es auch Bilder zu posten, Texte zu schreiben und alles was dazu gehört. Trotzdem: Interessant war es für mich zu sehen wie sehr ich von Instagram abhängig bin und ich würde behaupten, dass es vielen so geht. Also probiert es doch einfach mal selbst aus und schaut wie sich euer Leben dadurch verändert. 

Was ich für die Zukunft mitnehme? Instagram bewusster zu konsumieren. Den Druck etwas rauszunehmen und dafür wieder mehr Spaß an allem haben. 

Instagram is not real life.

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5 tipps gegen flugangst

Ich liebe es zu reisen, aber immer begleitet mich dabei eine Sache: Flugangst. Schon einmal habe ich darüber geschrieben, wie ich damit umgehe und wie sehr ich mitfühlen kann, weil es mir nun mal jedes Mal so geht. 

Deshalb kommen hier fünf einfache, aber für mich jedes Mal sinnvolle Tipps wie ihr mit der Angst vor dem Fliegen umgehen könnt.

1.Lenk dich ab!

Schnapp Dir ein gutes Buch, schau deine Lieblingsserie oder quatsch mit deinem Sitznachbar über ein spannendes Thema und denke einfach nicht nach. Mir hilft how I met your mother beim Start am besten.

2. Stärke dich vorher:

Wenn du vorher etwas gegessen hast, wird es dir besser gehen. Selbst, wenn es nur eine Kleinigkeit wie ein Jogurt oder sowas ist. Aber mit einer Stärkung im Bauch wirst du dich besser fühlen während des Fluges. 

3. Sei dir den Fakten bewusst: 

Das klingt jetzt zu einfach und banal, aber: ja, es ist eben so – ein Flugzeug ist statistisch gesehen das sicherste Verkehrsmittel. Der Weg zum Flughafen ist um einiges gefährlicher, als das Fliegen.

4. Nutze die richtige Atemtechnik:

Ganz ruhig – 5 Sekunden einatmen, 7 inne halten und 8 Sekunden ausatmen. Und, fühlst du dich besser? Vor der Klausur, vor der Führerscheinprüfung oder auch beim Flug: Die richtige Atmentechnik hat sich für mich als goldwert rausgestellt. Das gibt sogar nachweislich Entspanntheit.

5. Überlege, wo du am besten sitzen solltest:

Mir hilft es beispielsweise total am Fenster zu sitzen. Vielleicht geht es dir ja auch so – und wenn du deinem Sitznachbarn sagst, dass du Flugangst hast, dann versteht er das sicherlich und tauscht gerne mit dir. Vielleicht gibt es dir auch mehr Ruhe am Gang zu sitzen. So oder so: Such dir deinen Platz für mehr Gelassenheit.

Ich hoffe einer der Tipps konnte euch helfen. Merkt euch einfach: Es geht ganz vielen so und ihr seid nicht allein. Lasst euch von eurer Angst nicht einschränken, ihr schafft das!

Eure Lilly 

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was du in agadir (marokko) gesehen haben musst

Vor einer kurzen Weile fuhr ich mit einer Freundin gemeinsam nach Agadir in Marokko. Wir wollten von Anfang an viele Ausflüge machen und von denen möchte ich euch gerne berichten und euch auch weitere Tipps für eine Reise nach Agadir ans Herz legen. 

Fangen wir an mit den Ausflügen: 

Tour Paradise Valley: 

Der erste Stop ging zu einem Botanischem Garten, nämlich dem Jardin Botanique Botanical Garden. Dort hat man viele Pflanzen gesehen, wie z.B. die Arganpflanze aus dem das traditionelle Öl hergestellt wird. Hier konnte man nicht nur verschiedenen Honig kosten, sondern auch verschiedene kosmetische Öle auf der Haut auftragen und den Geruch wahrnehmen. Der Name Agadir kommt sogar vom Agarnöl.
Weiter ging es durch das Atlas Gebirge. Eine sehr beeindruckende, wenn auch holprige Fahrt. Der Paradies Valley war an und für sich nichts besonderes und auch nicht wirklich ein Wasserfall, die Wanderung dorthin war aber sehr schön. 

Kleine Sahara Tour: 

Den ersten Stop machten wir hier in einer kleinen Fischerstadt.Dort konnten wir sehen, wie die Fischer dort leben. So beeindruckend: Sie gehen 3-4 Tage Fischen und sind nur einen Tag bei ihrer Familie. In dem kleinen Fischerhäuschen hat man einen Einblick in das Leben dort bekommen. Dazu gab es traditionellen, marokkanischen Tee, Datteln und Nüsse. Daraufhin kam ein Stop an einem Stausee. Anschließend sind wir zur Silberstadt gefahren und da dann noch an kleinen Läden vorbei geschlendert. Time for Lunch: Zu Essen fab es Tajine und Couscous bevor wir dann den abschließenden Stop an der kleinen Sahara gemacht haben. Die Bezeichnung trifft es ganz gut, dann das ist nicht mehr als etwas aufgeschütteter Sand damit Touris sagen können, sie waren an der Wüste. Aber gut – haben wir natürlich auch gemacht. ?

Tagestour nach Marrakech: 

Ihr könnt auch für einen Tag nach Marrakech fahren, aber wenn ihr mich fragt: Fahrt lieber ein paar mehr Tage. Mit drei Stunden Hin-und Rückfahrt war der Tag super anstrengend, obwohl Marrakech definitiv einen Besuch wert ist. 

Spartipp:

Anders als sonst bekommt ihr diese Ausflüge wirklich am günstigsten, wenn ihr sie direkt über das Hotel bucht. Wir haben für alles zusammen nur 75€ gezahlt.

Was ihr außerdem in Agadir machen müsst: 

Am Strand entspannen: 

Es gibt immer einen kleinen, abgesperrten Bereich, wo Touristen auch im Bikini liegen können (Marokko ist ein islamistisches Land, was unbedingt berücksichtigt werden sollte!). Dort kann man jedoch herrlich entspannen und sich sonnen.

Essen probieren: 

Wie bereits erwähnt, müsst ihr unbedingt Couscous und Tajine probieren – die Nationalgerichte.

In die Altstadt (Medina) fahren: 

Die Altstadt ist wunderschön anzusehen, auch wenn man nach gut 20 Minuten damit fertig ist. Trotzdem: Einen Besuch wert – die Bilder sprechen für sich. Ihr müsst jedoch einen Eintrittspreis von 40 Dirham (also 4€) zahlen.

Auf den Markt (Souk) gehen:

Ein Highlight für mich – die großen Märkte. Von Obst und Gemüse zu Gewürzen und gefälschten Markensachen, hier wird jeder fündig. Aber Achtung: kauft nicht beim erstbesten Händler und verhandelt, was das Zeug hält! 

Ich hoffe ihr konntet etwas davon für euch mitnehmen. Und vor allem: Hoffe ich, dass ihr auch bald Marokko entdecken wollt – ein wunderschönes Land und vor allem auch entgegen vieler Vorurteile: sicher. In meinem letzten Blogpost hier erfahrt ihr warum. 

Eure Lilly 

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was man im winter auf mallorca so alles machen kann part ll

*unbezahlte werbung, da markennennung

here we go again – genau ein Jahr später bin ich wieder hier, auf Mallorca. Und: wieder begeistert! Deshalb erweiter ich die Liste (die letzte findet ihr hier) was man auf Mallorca alles so machen kann. 


Mallorca ist nämlich viel mehr als nur Ballermann. Mallorca ist wunderschön! Von Wanderwegen, über Radtouren und traumhaften Stränden. Aber lest selbst: 

  1. Einen Mietwagen ausleihen: Dadurch, dass wir uns so viel Geld bei der Reise gespart haben (den Blogpost, wie man günstig reisen kann, findet ihr hier), haben wir uns einen Mietwagen ausgeliehen (wir haben ihn bei sixt ausgeliehen, da wir bei anderen Anbietern leider schlechte Kritiken gelesen hatten, das war nun etwas teurer, aber trotzdem noch im Rahmen und hat sehr gut geklappt) und konnten so viele Dinge bestaunen, ganz flexibel und so wie wir Lust hatten. Abends auf dem höchsten Berg den Sonnenuntergang anschauen oder einen Tag nach Palma fahren trotz einer Stunde Fahrtweg? Alles kein Problem mit Mietwagen.
  2. Wandern: Ihr habt es vielleicht schon auf Instagram oder in diesem Blogpost hier mitbekommen, ich bin hin und weg vom Wandern! 

3. Den Sonnenuntergang anschauen: Ein totales Highlight, denn der Sonnenuntergang auf Mallorca ist einfach nur wunderschön. Gerade, wenn man auf die Berge fährt, ist das ein Highlight, was man sich nicht entgehen lassen darf. 

4. Wunderschöne und vor allem leere Strände bestaunen: Mallorca ist im Winter einfach total leer und ihr könnt mit ein bisschen schlendern schon wunderschöne Strände bestrachten, die einen Blick wert sind. Jetzt im Februar ist es leider noch etwas zu kalt zum Baden (wir haben 14 Grad Celsius Wassertemperatur), aber der Ausblick lohnt sich alle mal.

5. Spa time: Auf unserer Hotelanlage hatten wir einen tollen Spa-Bereich mit Schwimmbad und Saunen, den wir kostenlos besuchen durften. Das tat sehr gut und war eine tolle Möglichkeit um abzuschalten. Viele Hotels bieten das gerade im Winter an, für uns war das bei der Hotelsuche (wir wohnen nun in einem Apartment) ein wichtiges Kriterium.

Vielleicht hat euch nun ja auch das Reisefieber gepackt. Ich kann euch Mallorca im Winter nur wärmstens empfehlen. Ich hoffe ihr habt eine schöne Woche. 

Eure Lilly ?

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ich bin nicht wie du – weshalb es nicht schlimm ist schüchtern zu sein

Nur ein kleiner Input – gegen Vorurteile und für mehr Verständnis. Ich bin anfangs schüchtern und zurück haltend und hatte lange Zeit damit sehr zu kämpfen. Mittlerweile habe ich es akzeptiert und sehe sogar Stärken darin, genau so wie, wenn man extrovertiert ist. 

Leben und leben lassen und zudem: Akzeptieren und respektieren. 

Ich guck weg. Nicht, weil ich dich nicht mag. Aber vielleicht erwiderst du meinen Blick ja nicht. Ein Händedruck, eine Umarmung? 

Ich sag lieber nichts. Bin still. Ich habe meine Leute und genieße deren Nähe. Ich liebe neue Bekanntschaften. Aber ich guck weg. Nicht, weil ich dich nicht mag. Aber vielleicht erwiderst du meinem Blick ja nicht. 

“Du wirkst so arrogant” – ein Satz, den ich schon oft zu hören bekommen habe. Doch dahinter steckt etwas anderes. Ich bin schüchtern. Und das ist okay so. Aber die meisten verwechseln das mit Arroganz. Weil ich eben nicht in den Raum komme und rede, lache, mein Herz ausschütte. Weil ich eben nicht wie du bin. Und das ist vollkommen okay so. Sogar gut. Weil wir alle einzigartig sind. 

Ich guck weg. Nicht, weil ich dich nicht mag. Nicht, weil ich mich für etwas besseres halte. Aber vielleicht erwiederst du meinen Blick ja nicht. 

Vielleicht sollten wir aufhören mit Vorurteilen und ersten Eindrücken. Mit Vorwürfen ohne dass wir Menschen kennen. 

Vielleicht sollten wir alle offener werden, im Denken. Denn du musst nicht offen sein. Du bist okay so, wie du eben bist. 

Menschen, extrovertiert. Reden, sind sofort dabei – gehören dazu. Menschen, introvertiert. Sind still – anfangs, sind später dabei. Öffnen sich, wenn es für sie der richtige Zeitpunkt ist. 

Ich bin nicht wie du. Und das ist okay so. Sogar gut. 

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