Alle Artikel von lilly

meine buchempfehlungen

*unbezahlte Werbung, da Buch Nennungen

Ich muss schon zugeben: Ich bin sehr faul was lesen angeht. Oder ich war es zumindest – bis vor der Quarantäne. Aber lesen kann echt Spaß machen und einem selbst gut tun, zumindest mit der richtigen Lektüre. Und die zu finden, ist oft gar nicht so einfach. Ich liebe es Bücher zu lesen, die man am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen will. Deshalb stelle ich euch heute mal ein paar von diesen Büchern vor, bei denen es mir so ging.

Nicht alle Bücher, die ich hier vorstelle sind Romane – ich liebe es Gedichtsbänder zu lesen, wenn ich in der richtigen Stimmung dafür bin. Das habe ich vor ein paar Jahren hier auch schon mal geschrieben und liebe die da genannten Bücher nach wie vor!

Aber kommen wir nun zu den Büchern:

Der kleine Prinz

Schon als Kind geliebt, aber ich kann es immer noch lesen. Das Buch hat für mich so viele kleine Messages versteckt. Allein die Geschichte mit dem Hut und dem Elefanten. Wer das Buch kennt, weiß genau was gemeint ist. Eine kleine Erinnerung daran nicht zu vernünftig zu denken.

Wurzeln zu Blüten

Ein Buch von der wunderbaren Luise. Wer sie nicht kennt: es gibt endlich wieder einen Blog: https://luisemorgeneyer.de
Ihre Texte regen zum Nachdenken an und ich könnte stundenlang darin versinken. Deshalb habe ich mir auch ihr Buch bestellt und liebe es. Es ist ein bisschen wie Rupi Kaur auf deutsch. Aber auf jeden Fall: ganz besonders auf die eigene Art und Weise.

21 Lektionen des 21. Jahrhunderts

Wirklich ein unglaublich geniales Buch. Harari schafft es mit einer unglaublich leichten Art die Probleme vor denen wir im 21. Jahrhundert stehen auf den Punkt zu bringen. Und so hart das alles klingt, ist es doch wichtig sich viele Sachen vor Augen zu führen. Was noch ganz groß auf meiner Liste von ihm steht: Eine kurze Geschichte der Menschheit.

Elf Minuten

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ich liebe Paulo Coelho als Autor sowieso, aber dieses Buch ist für mich wirklich ein Meisterwerk. Es geht um die Geschichte einer Prostetuierten – und jetzt bitte nicht urteilen, sondern lesen. Die Gedanken in Marias Tagebuch sind so tiefgründig und regen zum Nachdenken an. Genau das Buch liegt nach ein paar Jahren jetzt wieder auf meinem Nachttisch und wird gelesen. Manchmal macht es echt einen Unterscheid wie Worte zu welcher Lebensphase aufgenommen werden. Kennt ihr das?

Der Alchimist

Eines meiner All-Time Favorit Bücher, was ich wirklich jedem ans Herz legen würde! Ich habe dazu auch schonmal einen ausführlichen Blogpost gemacht und ihn euch hier verlinkt.

Lesen ist auch ein schönes Ritual vor dem Schlafen gehen. Ich habe mir angewöhnt vor dem Schlafen immer ein paar Seiten zu lesen, vorher habe ich davor eine Serie geguckt, aber seitdem ich lese, kann ich viel leichter und sanfter einschlafen.

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morgenroutine für einen glücklichen tag

Ich habe mich ewig davor gedrückt mir einzugestehen wie wichtig der Morgen für einen glücklichen und produktiven Tag ist, aber langsam muss ich zugeben: Es macht so viel aus. Gerade da ich mich in viele, insbesondere traditionell ayurvedische Routinen, eingelesen habe, merke ich wie sehr mir eine Morgenroutine gut tut – das ist für mich eine Form der Selfcare geworden, die ich nicht mehr missen möchte.

Aber nun erstmal zum Grundlegenden: Was bedeutet Ayurveda denn eigentlich?

Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst, die insbesondere in Indien, Nepal und Sri Lanka angewendet wird. Doch auch bei uns findet sie immer mehr Anwendung. Bei uns wird Ayurveda nur meist als „Wellness“ angesehen, anstatt das diese Medizin ersetzt. Es wird sich viel mit dem eigenen Körper auseinandergesetzt, weshalb es mich sehr in den Bann gezogen hat. Es gibt auch Anleitungen für komplett ayurvedische Morgenroutinen, diese hier ist allerdings nur leicht davon angehaucht und ein paar Dinge finden Anlehnung daran.

Lass dich von der Sonne wecken

Unser Schlaf ist in viele unterschiedliche Phasen eingeteilt – durch schlichtes Weckerklinglen oder einem Handyton wird diese Phase sehr unsanft durchbrochen. Ich habe mir vor einiger Zeit deshalb einen Lichtwecker besorgt. Er geht ca. eine halbe Stunde vor dem Aufwachen an und weckt mich dadurch natürlich mit Sonnenlicht. So kann mein Körper wenigstens ein kleines bisschen selber entscheiden wann genau er seine Schlafphase durchbricht. Und ich sags euch: ich bin selten so sanft aufgewacht wie mit diesem Lichtwecker.
Was ihr auf keinen Fall tun solltet, ist die „Snooze“-Taste drücken. Ich selbst war die schlimmste Snooze-Drückerin, aber irgendwo habe ich mal gelesen wer das macht, würde direkt morgens schon „Nein“ zum Leben sagen – und das will ich natürlich nicht. 😀

Direkt Zähne putzen

Das habe ich früher auch nie gemacht, stammt aber auch aus dem ayurvedischen. Ich putze direkt, sogar bevor ich ein Glas Wasser trinke, meine Zähne und benutze anschließend einen Zungenschaber. Das soll die Giftstoffe, die sich in der Nacht im Mund gebildet haben, entfernen.

Den richtigen Kick mit Zitronenwasser

Danach geht es dann ab in die Küche. Dort gibt es ein Glas warmes (!) Wasser mit Zitronensaft. Das kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern gibt dir auch den richtigen Kick für einen schönen Start in den Tag. Und da viel Wasser trinken bekanntlich ja sowieso sehr wichtig für den Körper ist, habt ihr mit einen großen Glas Wasser automatisch schon einen Teil von eurem täglichen Wasserbedarf gedeckt, wuhu! Das ist gerade für Personen, die im Alltag vergessen genug zu trinken, wichtig.

Ordnung für Struktur am Morgen

Ich weiß nicht, ob ich da die einzige bin, aber ich fühle mich viel wohler, wenn es bei mir zuhause ordentlich ist. Ich habe dann das Gefühl meine Gedanken besser ordnen zu können und so besser in den Tag zu starten. Keine Sorge, ihr müsst dafür nicht lange Aufräumen. Stellt euch am besten einen Wecker für zehn Minuten und räumt in der Zeit alles auf, was ihr schafft. Kleinigkeiten wie das Bett morgens zu machen, können schon einen großen Unterschied machen.

Gesundes Frühstück

Wenn ihr morgens schon mit genug Vitaminen und einem vollwertigen Frühstück in den Tag startet, gibt das euch direkt viel Energie. Und ihr fühlt euch danach auch besser. Was auch wichtig ist: Nicht schnell nebenbei essen. Oder so wie ich oft: Auf dem Weg zur Bahn oder im Bus. Sich lieber bewusst zeit zum Frühstücken nehmen und tief durchatmen. Das sind deine Momente am Tag – egal wie stressig er auch werden wird.
Hier kommt die ayurvedische Richtung auch wieder ins Spiel. Dort wird empfohlen ein warmes Frühstück zu sich zu nehmen.


Ideen wären zum Beispiel:

  • Porridge mit Früchten
  • Smoothie Bowl
  • Green Smoothie
  • gesunde Pancakes

Optional:

Yoga oder Workout

Da ich hier keinen Druck aufbauen möchte, ist der nächste Schritt absolut optional. Mir tut Yoga oder ein Workouts sehr gut, aber ich muss zugeben: Nicht immer ist mir morgens danach, ich habe oft nachmittags oder abends mehr Lust dazu, da ich mich dann nochmal richtig auspowern kann. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich kenne viele, die gerade am Morgen sehr gerne Sport treiben, deshalb habe ich es in dem Beitrag mit aufgenommen.

Journaling

Das Journaling wird auch so oft empfohlen und ich kann es voll und ganz nachempfinden: Es tut so gut. Das mache ich nicht jeden Tag und wenn, dann auch immer in verschiedenster Form. Ich schreibe mir sehr gerne meine Träume auf, weil ich es unglaublich spannend finde welche Gedanken damit versucht wurden verarbeitet zu werden. Aber auch ein Dankbarkeits-Tagebuch kann einem den Morgen schon sehr verschönen. Andere Ideen wären auch normale Tagebücher oder 6-Minuten-Tagebücher. Das ist natürlich ganz euch und euren Vorlieben überlassen.

Das waren meine kleinen Tipps für eine Morgenroutine für einen glücklichen Tag. Vielleicht ist ja der ein oder andere Tipp für euch dabei. Wichtig ist mir noch: Bitte immer nur das machen, was sich für euch gut anfühlt. Jeder ist anders und braucht für eine schöne Morgenroutine andere Routinen. Auf der anderen Seite könnte man meine Morgenroutine natürlich noch deutlich ergänzen. Was ich gerne mal testen würde wäre zum Beispiel Oil Pulling oder Meditationen. Aber das kommt alles mit der Zeit – denn jeder noch so kleine Schritt zählt.

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5 minuten rezept: nice cream selber machen

We all scream for ice nice cream! Nice Cream ist schon seit einigen Jahren stark im kommen. Und: hat den Hype definitiv verdient! Nice Cream ist eigentliches auch nur ein fancy Wort für gefrorene, pürierte Banane, denn viel mehr braucht ihr hierfür gar nicht. Und schmecken tut es trotzdem sooo gut. Vor allem mit ein paar kleinen Extras.

Nice Cream ist…

  • … super leicht selbst zu machen und innerhalb von fünf Minuten verzehrfertig.
  • … vegan.
  • … fettfrei.
  • … Industrie-Zucker frei. Bananen haben natürlich trotzdem einiges an Zucker, aber eben auch: einiges an Vitaminen.
  • … eine gute Resteverwertung für reife Bananen.
  • … günstig.

Rezept für klassische Nice Cream:

Ihr benötigt:

  • 2 reife Bananen
  • einen Pürierst oder Mixer
  • 2 EL Wasser oder Pflanzenmilch

Zubereitung:

Die Bananen (am besten im sehr reifen Zustand) von der Schale entfernen, in Stücke schneiden und mindestens über Nacht einfrieren. Am nächsten Tag Zutaten in den Mixer geben und – das war’s schon! Fertig ist die Nice Cream.



Variationen:

Natürlich könnt ihr eure Nice Cream nach Herzenslust gestalten. Wie wäre es mit Schoko oder Himbeere Nice Cream? Es lassen sich auch sämtliche andere Zutaten hinzufügen wie z.B. Obst jeglicher Art, Vanilleschoten, Flav Drops, …

Ich stelle euch hier noch zwei andere Varianten vor.

Zum einen Schoko-Nice Cream:

Hier fügt ihr zu der Nice Cream einfach noch 2 EL Kakaopulver, welches auch zum Backen verwendet wird, dazu. Und der Schoko-Traum ist fertig!

Und Himbeer Nice Cream:

Na, wer kann die besondere Zutat erraten? Klar, hier werden in den Mixer einfach noch gefrorene Himbeeren dazu gegeben. Nach diesem Prinzip könnt ihr also super einfach eure Nice Cream erstellen.

Und was ist mit Toppings?

Da habe ich noch ein kleines Goodie für euch. Keine Sorge: Das geht auch super schnell und ist echt lecker. Es gibt on top noch eine Schokoladensoße.

Ihr braucht dafür:

Für eine Schokosauce:

  • 2 TL Kokosöl, geschmolzen
  • 1 TL Kakaopulver
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 Spritzer Vanilleextrakt

Zubereitung:

Alle Zutaten glatt rühren und über die Nice Cream verteilen.

Ich hoffe euch hat das schnelle Rezept gefallen und ihr probiert die Nice Cream bald mal aus, es lohnt sich nämlich sehr. 😉

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instagram hacks – bildbearbeitung, feed planung und story extras

Discalimer: Das hier ist eine persönliche Empfehlung und keine bezahlte Werbung. Trotzdem nenne ich hier ein paar Namen von verschiedenen Apps und muss diesen Artikel deshalb mit *Werbung deklarieren.

Instagram ist ja echt so eine Sache für sich: Zwischen Perfektionismus und einfach mal ein Bild mit Freunden aus dem Urlaub teilen, liegt ein schmaler Grad. Deshalb an dieser Stelle: Keiner muss seine Bilder bearbeiten. Keiner muss seinen Feed planen oder Stories verschönern. Aber mir, und sicher auch einigen weiteren Menschen, macht das einfach unheimlich doll Spaß. Deshalb teile ich im folgenden Artikel einige Tipps zum Thema Bildbearbeitung und anderen Instagram relevanten Aspekten.

  1. Bildbearbeitung

Quickshot:

Ihr habt die perfekte Location, seid zum Beispiel im Urlaub und wollt u bedingt noch einen Schnappschuss schießen. Nur das Wetter will einfach nicht mitspielen. Vielleicht ist das Wetter sogar gut, aber der Himmel sieht auf Bildern blöd aus? dann kann ich euch die App Quickshot sehr ans Herz legen. Ich benutze in der App nur die „Sky“ Funktion und hab deshalb die kostenlose Version, weil die auch komplett ausreicht. Dort könnt ihr zwei oder drei kostenlose Himmel ausprobieren und bitte: übertreibt dabei nicht! Es soll ja nur ein leichter Touch-Up für euer Bild sein und nicht wie ein künstliches Bild aussehen. Hier gilt: Weniger ist definitiv mehr.

Lightroom:

Lightroom wurde wohl DIE Influencer App und so gut wie jede*r bietet überteuerte Filter an, die angeblich „auf jedes Bild passen“. Ich bin der Meinung: Man muss keine Filter für viel zu viel Geld kaufen. Ich habe selbst den Fehler gemacht und am Ende hat es bei mir auf so gut wie kein Bild gepasst, weil mein persönlicher Stil komplett anders ist. Ich hab mir jetzt meine eigenen zwei Filter erstellt, einmal für meine Essensbilder und einmal für Bilder, wo Personen drauf sind. Das passt für mich persönlich (!) auf fast jedes Bild und meist muss wenn nur die Helligkeit angepasst werden. Bis man Lightroom versteht und seinen eigenen Filter erstellt hat, dauert es vielleicht etwas, aber es lohnt sich definitiv. Und: Ihr spart euch massig Geld. Habt ihr den Filter einmal erstellt, könnt ihr ganz einfach auf ein Bild klicken, dass mit eurem eigenen Filter bearbeitet wurde, dann auf die „…“ drücken, anschließend auf „Einstellungen kopieren“ gehen und bei eurem neuen Foto bei den „…“ auf „Einstellungen einfügen“ gehen. Und dann: Let the magic happen. 😉

Afterlight

Danach kommt bei mir bei einigen Bildern noch Afterlight ins Spiel. Das benutze ich nicht auf jedem Bild, aber ab und an macht es dann doch den nötigen Feinschliff aus. Das „Krissel“ oder wie ich es auch schon gehört habe: als ob Fussel auf der Linse wären. 😀 Das verleiht euren Bildern dann den gewissen Vintage-Touch. Auch hier ist es wieder super easy und ich benutze bei Afterlight wirklich nur ein Tool: DUSTY. Dort könnt ihr nun euren Lieblings-Krissel aussuchen und die Stärke hiervon noch anpassen.

Und das war’s schon. So bearbeite ich meine Bilder, ganz ohne Schnick-Schnack oder teure Extras. Klar könnte ich meine Beabeitungskünste auch auf einen neueren Stand bringen. Zum Beispiel würde ich gerne mehr über Farben lernen und wie man diese gut anpasst – oder wie Leute aus dem Bild retuschiert werden können. Aber da ich dafür noch etwas brauchen werde, verlasse ich mich lieber auf meine idiotensicheren kleinen Hacks zur Bildbearbeitung. Und hoffe in diesem Sinne, dass die einem von euch auch geholfen haben.

2. Feed Planung

So: Ihr habt jetzt euer Bild was perfekt und ganz nach euren Belieben bearbeitet ist, aber trotzdem will im Allgemeinen nichts zusammen passen? Da kann ich euch die App UNUM empfehlen. Hier seht ihr euren normalen Instagram Feed und könnt dann Bilder hinzufügen und dann schieben und vertauschen, bis es für euch gut aussieht. Das ist natürlich kein Muss, aber ich habe einen ziemlichen Tick was meinen Instagram Feed angeht und bin in dem Punkt sehr perfektionistisch und weiß, dass es alleine einigen Freundinnen von mir genauso geht. 😀

3. Story Hacks

Zum Schluss wollte ich euch noch etwas zu Stories erzählen, denn ich finde: hübsch gestaltete Stories werden direkt dreimal lieber angeschaut, oder? Ich benutze hier gerne die Unfold App, weil ich hier hübsche Rahmen und Schriften hinzufügen kann. Hier könnt ihr auch einige kostenlose Schriften ausproboieren, die meiner Meinung nach vollkommen ausreichen.

Was sind eure liebsten Tipps und Tricks für Instagram?

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veggie burger mit süßkartoffel pommes

Zeit für Burger. Und zwarfür komplett selbstgemachte, vegetarische und halbwegs gesunde Burger, sodass beim Schlemmen überhaupt kein schlechtes Gewissen aufkommen muss. Das muss oder nein: das sollte natürlich sowieso nicht aufkommen beim Schlemmen, aber bei diesen Burgern gibt es nicht einmal einen Grund dazu. Was mich besonders überzeugt hat: Der Burger schmeckt durch die vielen Komponenten nicht vegetarisch (ich bin nicht der größte Fan der meisten Veggie-Pattys).

Der Burger besteht aus vielen, kleinen mini Schritten, die natürlich auch umgangen werden können. Zum Beispiel müsst ihr die Burger Brötchen nicht selber backen, Zwiebeln karamellisieren oder die Guacamole einen Tag vorher vorbereiten. ABER: Wenn ihr das nachmacht, verspreche ich euch einen der besten Burger eures Lebens – obwohl er Veggie ist. 😉 Das Rezept habe ich deshalb auch in kleine einzelne Rezepte aufgeteilt. Am Ende solltet ihr natürlich nach Belieben alles schichten, wie das bei einem Burger so üblich ist.

Burger Brötchen Rezept:

Ich kann euch nur empfehlen die Brötchen eurer Burger ab jetzt selbst zu backen. Es schmeckt so viel besser und macht echt viel aus. Und: Es dauert nicht mal lange und die meisten Zutaten hat man meist sowieso zuhause.

Zutaten (ergibt ca. 4 Brötchen):

– 250 g Mehl
– 1 EL Zucker
– 1 TL Salz
– 1/2 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
– 35 g weiche Butter
– etwas Mehl zu Teigverarbeitung
ggf. 1 Ei und etwas Milch, Sesam

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mit der Hefe vermischen. Anschließend die weiche Butter und 100ml warmes (!) Wasser hinzugeben und drei Minuten lang auf höchster Stufe mit einem Knethacken verkneten. Anschließend abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Nach 30 Minuten könnt ihr den Backofen auf 200 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen und den Teig auf einer bemehlten Fläche durchkneten. Jetzt könnt ihr die Brötchen in 4 Portionen (oder mehr) aufteilen. jede Portion zu einer Kugel formen und auf ein Backblech legen. Nochmal 30 Minuten ruhen lassen.
Optional: Bevor es für die Brötchen dann in den Ofen geht das Ei verquirlen und mit der Milch vermischen und auf die Brötchen streichen (das ergibt die schöne goldene Farbe). Dann mit Sesam bestreuen und ca. 20 Minuten backen.

Guacamole Rezept:

Ich glaube ich habe in meinem Leben selten so viele Komplimente bekommen wie zu meiner Guacamole (was das jetzt über mich aussagt, weiß ich auch nicht genau :D). Das Geheimnis ist aber super simple: Die Tomaten einen Tag vorher einlegen, damit der Knoblauch gut durchziehen kann.

Zutaten:

– Für die Tomatensalsa:
– Tomaten
– Kräuter nach Belieben (z.B. Petersilie oder Koriander)
– Knoblauch
– Olivenöl
– Für die Guacamole:
– Avocado
– Jogurt
– Zitrone
– Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Am besten einen Tag vorher Tomaten klein schneiden, Knoblauch pressen und mit etwas Olivenöl und frischen Kräutern alles vermengen. In einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank aufbewahren.
Die Guacamole am nächsten Tag wird einfach gemacht: Einfach Avocado(s) mit Jogurt und Zitrone pürieren, ordentlich salzen und pfeffern und die Tomatensalsa unterheben. Achtung: extra knoblauchig.

Ketchup Rezept:

Zutaten:

– Tomatenmark
– Apfelessig
– Salz
– ggf. Honig und Gewürze

Zubereitung:

Alle Zutaten nach Belieben (!) mixen. Probiert einfach aus was euch schmeckt und von welcher Komponente ihr noch mehr braucht.

Veggie Burger Pattys Rezept:

Zutaten (für etwa 4 Pattys):

– 1 Dose Kichererbsen
– 1 Dose Kidney Bohnen
– Kräuter nach Geschmack (z.P. Petersilie)
– 2 Knoblauch Zehen
– 1 große Zwiebel
– etwas Mehl

Zubereitung:

Zuerst die Zwiebeln fein hacken und den Knoblauch pressen. Anschließend die Kidney Bohnen und Kichererbsen waschen und mit einem Messer grob hacken. Anschließend alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und etwas Mehl und Olivenöl unterheben bis ihr eine einigermaßen homogene Masse habt. Daraufhin könnt ihr mit euren Händen die Pattys formen. Dann müssen sie nur noch in der Pfanne angebraten werden bis beide Seiten braun sind. Hmmmm! Ich bekomme beim Schreiben dazu gerade wieder richtig Appetit auf diese leckeren Pattys.

So karamellisiert ihr Zwiebeln:

Ich hatte vorher ja keine Ahnung wie einfach Zwiebeln karamellisieren ist. Also here we go:

Ihr benötigt:

– Zwiebeln
– Fett zum anbraten (z.B. Butter oder Olivenöl)
– Brauner Zucker

Zubereitung:

Die Zwiebeln im Fett anschwitzen bis sie glasig sind. Anschließend Stück für Stück den Zucker dazu geben und so lange karamellisieren bis der Zucker blubbert und ihr das Gefühl habt, das die Zwiebeln fertig sind. Ihr könnt zwischendurch auch mal probieren, aber Obacht: Durch den karamellisierten Zucker ist es sehr heiß. Am besten macht ihr eure Pfanne auch schnell danach sauber bevor das Karamellisieren fest wird.

Was sonst noch gut auf den Burger rauf kann:

Wenn ihr euren Burger dann zusammen schichtet, passen dazu noch sehr gut saure Gürkchen, Blattspinat oder Feldsalat (je nachdem, ob ihr den Geschmack gerne habt von Spinat), Tomatenscheiben, Käse (am besten auf den Patty legen während er noch in der Pfanne ist, so kann er in der Pfanne noch schmelzen). Bei uns kam dann auf die eine Brötchenhälfte Ketchup und auf die andere Guacamole und davon bitte nicht zu wenig!

Knusprige Süßkartoffel-Pommes:

Das Rezept ist fast zu einfach, um wahr zu sein. Ich habe schon so oft versucht Süßkartoffel Pommes zu machen und jetzt endlich den Trick rausbekommen sie richtig schön knusprig zu bekommen ohne viel Fett zu benutzen.

Ihr benötigt:

– Süßkartoffeln, je nach Bedarf (für 2 Personen würde ich 1-2 große Süßkartoffeln empfehlen)
– Speisestärke
– Salz
– Olivenöl

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen und in Pommesstreifen schneiden. Anschließend mindestens 60 Minuten in Wasser baden lassen. Anschließend die Pommes abtupfen und in einer Schüssel mit Speisestärke, Salz und ca. 2 EL Olivenöl vermischen. Aufs Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen bei 250 Grad Ober-und Unterhitze ca. 35 Minuten backen lassen (zwischendurch immer wieder schauen wie die Pommes aussehen, manchmal sind sie innerhalb von ein paar Minuten zu kross und schwarz).

Ich sag’s euch: Damit könnt ihr wirklich bei allen punkten. Auch gut geeignet als Party Snack. Die Burger lassen sich auch wunderbar als mini-Burger umgestalten. Dafür einfach kleine Brötchen und kleine Pattys formen.

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vegane kichererbsen-brownies

Schokoladig, super lecker und gesund – geht nicht? Geht doch! Ich habe heute ein Rezept für euch, das euch wirklich umhauen wird, weil es unbeschreiblich lecker und gleichzeitig noch gesund ist. 

Weitere Vorteile sind: 

  • sie sind glutenfrei 
  • vegan
  • komplett ölfrei
  • und mehlfrei

Also, wie werden die super leckeren Brownies denn gemacht? 

Ihr braucht: 

  • 500gramm Kicherebsen 
  • 150gramm kokosblütenzucker oder braunen Zucker 
  • 90gramm gemahlene Haselnüsse 
  • 1/4 TL Natron 
  • 1 TL Backpulver 
  • 1/2 Banane 
  • 60gramm Kakaopulver 
  • 120 ml Pflanzenmilch 
  • 2 EL Chiasamen
  • 80gramm Nussmus (ich habe hier Dattel-Haselnuss-Creme verwendet) 
  • Als Topping: Zartbitterschokolade Tröpfchen

Zubereitung: 

  1. Zunächst alle feuchten Zutaten in den Mixer geben oder mit dem Pürierstab so lange pürieren bis alles zu einer homogenen Masse wurde. Anschließend die trockenen Zutaten dazu unter Rühren. 
  2. Den Teig in einer Backform (ich habe Muffin Förmchen genommen) verteilen und bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen. Nach 35 Minuten könnt ihr anfangen die Stichprobe mit einem Holzstäbchen durchzuführen. Die Brownies abkühlen lassen. 

Optional könnt ihr nun noch mit einer leckeren Süßkartoffel-Haselnuss-Creme das i-Tüpfelchen setzen. 

Dafür benötigt ihr: 

  • 300 g (ca. 2 kleine) Süßkartoffeln, gekocht
  • 240 g Sonnenblumenkernmus (oder Nussmus nach Wahl z.B. Mandelmus, Erdnussmus usw)
  • 105 g Agavendicksaft (oder Ahornsirup)
  • 24 g (4 EL) Kakaopulver, ungesüßt
  • 30-120 ml Kokosmilch light, aus der Dose (Menge ist abhängig von Konsistenz / siehe Rezeptanmerkung)
  • 1/2 EL Vanilleextrakt
  • Prise Salz

Zubereitung: 

Alle Zutaten mit dem Mixer oder Pürierstab zu einer homogen Masse verarbeiten und ca. 1 Stunde kalt stellen. Anschließend auf den Brownies verteilen und mit Zartbitterschokotröpfchen verziehen.

Fertig sind die Brownies. Perfekt für jede Gelegenheit, aber Achtung: sie sind super klietschig.

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(vegan) pumpkin spice and all the things nice

werbung, da kooperation

Was für ein guter Titel, oder? Denn das könnte ich mir gerade auf die Stirn schreiben – so als Kürbisjunkie. Einmal habe ich dieses Jahr schon Suppe gemacht und das beste daran ist ja wohl, dass man sie einfrieren kann und dann jede Woche eine Dosis Suppe für einen bereit steht 🤤Und ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man meal prept und nichts wegschmeißen muss. Aber kommen wir zur Sache. 

Vor zwei Jahren habe ich ein Rezept zu einer sehr leckeren Kübissuppe hier hochgeladen – und das ganze veganisier ich jetzt. Stellt euch einfach vor der Post vor zwei Jahren bekommt ein Upgrade. Zu dem ist die Suppe super einfach und meiner Meinung jetzt sogar noch leckerer. Und obendrauf kommen richtig gute vegane Hähnchen von vivera, die sogar reich an Proteinen sind und B12 und Eisen beinhalten.

Aber kommen wir zum Rezept. 

Was ihr benötigt:

  • 1 kg Kürbis (Hokkaido)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 4 Süßkartoffeln (anstatt normalen Kartoffeln)
  • 30g Olivenöl (anstatt tierischem Fett)
  • 1 1/4 Liter Wasser
  • Gemüsebrühe
  • 100 ml Kokosmilch (anstatt Sahne) 
  • Salz & Pfeffer
  • eine mittelgroße Knolle Ingwer 
  • Knoblauch 
  • Koriander 
  • vivavivera Krosse Schnitzel – nach Hähnchenart 

Zubereitung: 

  1. Zuerst erhitzt ihr das Olivenöl in einem Topf. Anschließend gebt ihr die Zwiebeln und den Knoblauch hinzu und lässt alles anschwitzen bis die Zwiebeln gold angebraten sind. Jetzt könnt ihr eurer klein geschnittenes und geschältes Gemüse dazu geben und kurz mit anbraten lassen. 
  2. Anschließend gebt ihr das Wasser, in dem ihr vorher die Gemüsebrühe aufgelöst habt, dazu und lasst das ganze laaaange köcheln. Ich lasse das meist eine gute halbe Stunde köcheln (zwischendurch könnt ihr auch mal schauen, ob das Gemüse nicht schon durch ist). An der Stelle könnt ihr auch den Koriander hinzu geben. Schaut dabei einfach wie viel ihr persönlich gerne mögt und falls ihr ihn nicht mögt, lasst ihn selbstverständlich weg.
  3. Jetzt geht es ans pürieren. Blend it, baby! 
  4. Nun könnt ihr die Kokosmilch hinzugeben und die Suppe auf niedriger Temperatur noch etwas köcheln und ziehen lassen. 
  5. In der Zeit geht es an die Toppings. Dafür etwas pflanzliches Fett in die Pfanne und den Hähnchen Ersatz von vivera anbraten. Anschließend alles zusammen warm servieren. 

Extra Tipp: Kürbiskerne und Kürbiskernöl eignen sich zum Garnieren natürlich auch sehr gut! 

Habt ihr Rezept, die einfach zu veganisieren sind?

Guten Appetit. ❤️

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zimtrollen selber machen – vegan und zuckerfrei

Endlich geht der Herbst los – meine absolute Lieblingsjahreszeit. Ab jetzt wird viel Tee getrunken, Kürbissuppe on mass gegessen und geschlemmt. Tatsächlich konnte ich es gar nicht abwarten, dass die Temperaturen etwas sinken und sich ins Bett gekuschelt werden kann (von Halloween und schönen Mänteln fange ich jetzt lieber mal nicht an – denn dann gibt es kein Ende mehr). 

Zu meiner Herbstliebe gehört natürlich auch gutes Essen. Ich persönlich liebe Zimtrollen (besonders die von Ikea), aber das ist eine ganz schöne Kalorienbombe. Und da ich mittlerweile versuche mich etwas besser zu ernähren (auch nur halb erfolgreich), gibt es heute ein Rezept zu veganen und zuckerfreien Zimtrollen. Also Schlemmen fast ohne schlechtes Gewissen. 

Zutaten: 

Für den Teig

  • 160g Kokosblütenzucker 
  • 40g Kokosöl
  • 120 ml Pflanzenmilch (leicht erwärmt)
  • 2 Päckchen Trockenhefe oder 1 Hefewürfel
  • 1 Prise Salz
  • 300g Dinkelmehl (normales Mehl kann auch 1:1 verwendet werden)

Für die Zucker-Zimt-Mischung:

  • etwas Kokosöl zum Verteilen
  • 1 TL Zimt
  • 100 gramm Kokosblütenzucker

Zubereitung: 

  1. Als erstes gibt ihr die lauwarme Pflanzenmilch (ich persönlich finde Hafermilch eignet sich sehr gut dafür) mit der Trockenhefe und einem Esslöffel Kokosblütenzucker zusammen und lasst es für 5-10 min an einem warmen Ort stehen. 
  2. Als nächstes müsst ihr das Kokosöl schmelzen und zusammen mit dem Dinkelmehl, Kokosblütenzucke, einer Prise Salz zu der Hefe hinzufügen und zu einem Teig kneten. Den Teig müsst ihr dann einige Minuten ruhen lassen. 
  3. Als nächstes geht es um die Füllung: hierfür werden 100g Kokosblütenzucker mit dem Zimt vermengt.
  4. Den Teig könnt ihr nun auf einer mit reichlich Mehl bedeckten Arbeitsplatte ausrollen. 
  5. Anschließend könnt ihr etwas Kokosöl mit den Händen auf dem Teig verteilen und die Kokosblütenzucker-Zimt Mischung darauf verteilen. 
  6. Nun könnt ihr den Teig einrollen (Achtung: von der kleinen Seite aus einrollen! sonst bekommt ihr nicht die hübsche Schneckenform) und in einige Stücken schneiden. Den Teig sollte man noch einige Minuten ruhen lassen und dann bei 180 Grad Umluft die Zimtrollen 14 Minuten backen und auskühlen lassen.

So, jetzt hoffe ich, dass ihr alle diese leckeren Zimtrollen probiert und es euch gut gehen lasst!

Guten Appetit. ❤️

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5 minuten rezept: smoothie bowls (einfach und lecker)

Für mich ist das perfekte Frühstück eine Smoothie Bowl. Sie ist nicht nur super einfach in 5 Minuten zubereitet, sondern auch lecker und gesund. Da ich auf Instagram oft gefragt werde wie ich meine Smoothie Bowl zubereite, wollte ich das hier mal zeigen (Achtung: wieder einmal ein super einfaches Rezept!).

Ihr benötigt:

  • 2 reife Bananen
  • eine Schale voll gefrorener Beeren (alternativ könntet ihr auch die Bananen einfrieren und anderes Obst nehmen)
  • Wasser oder Milch eurer Wahl (ich bevorzuge Hafermilch)
  • Pürierstab oder Mixer
  • nach Bedarf: Gewürze wie Zimt, Kurkuma oder/und Vanille, Süßungsmittel wie Agavendicksaft oder Honig (in der Regel reicht jedoch die Süße der reifen Bananen)
  • zum Dekorieren: Chiasamen, Kokosfloken (mein Favorite!), Kiwi, Beeren, Haferflocken, gepuffter Amaranth, …

Zubereitung:

Die gefrorenen Beeren „taue“ ich meist zuerst mit etwas heißem Wasser auf. Dann füge ich die Bananen hinzu und einen Schluck Hafermilch hinzu und püriere alles zusammen. Probiert die Masse dann einfach mal und schaut, ob euch noch etwas fehlt und welche Gewürze ihr hinzu tun möchtet.
Anschließend könnt ihr die Masse in eine Schüssel füllen.

Jetzt kommen wir zum besten Teil – dem Dekorieren. Hier könnt ihr euch nach Lust und Laune austoben, was euch eben am besten schmeckt. Besonders hübsch sieht es aus, wenn ihr die Dekoelemente in „Reihen“ hinlegt, aber das ist auch nur für das Optische.

Und fertiiiisch! Jetzt geht es ans Genießen – guten Appetit.

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die erste eigene wohnung: an was muss ich alles denken? tipps für organisationen und dem wohnungswahnsinn in berlin

*unbezahlte werbung, da markennennung

Ich habe eine eigene Wohnung, das habt ihr vielleicht schon mitbekommen (gibt bei mir nämlich kaum ein anderes Thema im Moment, weil ich so aufgeregt bin hehehehe ?). 

Das stellt einen natürlich vor einige Herausforderungen – Strom, Internet und wie zur Hölle bekomme ich überhaupt eine Wohnung bei dem Wahnsinn hier in Berlin? 

Den Fragen versuche ich mal auf den Grund zu gehen. 

Also fangen wir mit dem wichtigsten an: Wie finde ich eine Wohnung?

Vielleicht kennt ihr es, man durchsucht stundenlang das Internet und hat dann eine Wohnungsbesichtigung – mit 200 anderen Leuten. Das ist ein Horror-Szenario, das ich wirklich schon von einigen gehört habe. Klar, kann das mal klappen, aber schwierig ist es alle mal. Für den Fall könnt ihr euch vorbereiten, um zumindest eine gute Chance zu haben. Also:

Sucht euch vorher Unterlagen zusammen! Schufa, Gehaltsnachweis und was sonst noch vom Mieter verlangt wird. Damit seit ihr auf der sicheren Seite und habt einen kleinen Bonus, wenn ihr die Sachen schnell einreicht. Alleine das kann in einigen Fällen schon entscheidend sein.

Was ich mit meinem Freund gemacht habe und was ich wirklich jedem nur and Herz legen kann: 

Meldet euch bei einer Genossenschaft an.

Dort findet ihr günstigere Wohnung und habt auch als Studenten und Azubis eine Chance, denn da geht es meist nicht nach beruflichem Status. Wir mussten gewisse Anteile kaufen, um eine Wohnung zu mieten. Wenn ihr euch dazu entscheidet dort auszuziehen und nicht mehr in der Gegend der Genossenschaft zu bleiben, bekommt ihr den Betrag wieder ausgezahlt. Außer der Inflationsrate verliert ihr dementsprechend kein Geld. Für mich war es das mehr als Wert. 

Noch wichtig: Die Genossenschaft in den meisten Fällen nur bei langfristiger Planung in Frage. Bis man eine Wohnung hat, kann das schon mal ein Jahr dauern.

So – jetzt stellt euch vor: Ihr habt die Wohnung bekommen. Was kommt als nächstes? 

Zunächst müsst ihr euch um Dinge wie Boden und Wandfarbe kümmern. Das ist natürlich jedem selbst überlassen. In vielen Wohnungen muss man da auch gar nichts verbessern, bei uns gab es jedoch eine Menge zu tun, weshalb das als nächstes auf dem Plan stand. 

Internet und Strom: 

Super wichtige Dinge, die ich anfangs total vernachlässigt habe. Wir haben erstmal verglichen ohne Ende und uns dann für einen guten Weg entschieden. Bei beidem haben wir nicht das günstigste genommen, dafür waren mir aber einige Faktoren wichtig. 

Ich wollte schnelles Internet, weil wir das zuhause nie hatten. Wusstet ihr, dass ihr dafür im Internet erstmal checken könnt wie viel bei euch eigentlich ankommt? Das ist nämlich sehr unterschiedlich. Schaut dort lieber vorher nach bevor ihr einen teuren Vertrag abschließt und am Ende die Leistung nicht mal wahrnehmen könnt. 

Bei dem Strom war mir Ökostrom super wichtig, weil jeder noch so kleine Schritt Richtung Nachhaltigkeit  für mich zählt. Im Grunde war das auch noch 30€ im Jahr teurer, also schaut vorher: Was ist mir wichtig und wo kann ich Einstellung und Preis vereinen?

Damit habt ihr erstmal die Basics abgehakt. Weiter geht’s ans einrichten (yeeey, mein Lieblingspart). Ich werde hier nicht sagen wo wir genau was gekauft haben, da Einrichtung ja bei jedem selbst liegt (findet ihr auch, dass das etwas sich selbst wider spiegelt?). Aber was ich euch geben kann, sind einige 

Spartipps:

Wir haben viel bei IKEA gekauft und dort sehr viel Geld gespart. Warum? Fundgrube und Gutscheine. In der Fundgrube könnt ihr bei IKEA viele Dinge reduziert kaufen, die meist nur einen kleinen Kratzer haben und sonst einwandfrei sind. Zusätzlich haben wir Gutscheine über eBay Kleinanzeigen geholt und so fast 10% des Gutscheinwertes gespart. Das lohnt sich meist ab einer gewissen Geldsumme, die bei uns durch Küchen-und Kleiderschrankkauf enthalten war.

Außerdem kann ich euch, so wie eigentlich immer, nur ans Herz legen: vergleicht, vergleicht, vergleicht. Viele Möbelhäuser bieten sehr ähnliche Artikel zu unterschiedlichen Preisen an. 

Das war nun ein kleiner Einblick was ich so gelernt habe. Vielleicht habt ihr ja noch weitere Umzieh-/Wohnungssuche Tipps? 

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